Motor für Student Centered Teaching: aktuelle Einblicke ins Projekt Inverted Classroom

Bei der letzten StudiengangsleiterInnensitzung am 25. 11. 2014 stellten Johann Haag (stv. Kollegiumsleiter) und Christian F. Freisleben (SKILL) noch einmal den aktuellen Stand des Projekts Inverted Classroom an der FH St. Pölten vor. Aktuell sind 17 Lehrende im Projekt beteiligt sowie weitere MitarbeiterInnen des Hauses aus Feldern wie dem IC\M/T – Institut für Creative\Media/Technologies, dem Institut für Medienwirtschaft und dem Hochschulmanagement. In naher Zukunft wird der Inverted-Classroom-Ansatz auch bei Informationsangeboten für Lehrende eingesetzt werden u. a. bei der Einschulung neuer LektorInnen und zum Thema Brandschutz. Hier der – laufend aktualisierte – Stand der Dinge im Projekt: https://docs.google.com/document/d/1dGVHRPqU3drO6q0tKhIcH4Eg_AT4ligtsDFUM1GpnDw/edit?usp=sharing

Einige Erfahrungen aus dem Projekt, das seit September 2013 läuft:

  • Beteiligte Lehrende machen durchwegs positive Erfahrungen und nutzen Methoden des Inverted Classroom Modells (ICM) vor allem auch zur stärkeren Umsetzung von Student Centered Teaching. Bei intensiver Beschäftigung mit dem Modell wird den Beteiligten auch schnell klar, dass ICM deutlich „mehr als Video“ ist.
  • Auch von außen gibt es großes Lob und Anerkennung für die laufenden ICM-Projekte. Deutlich wird das u. a. daran, dass – auf Initiative von ICM-Pionier Prof. Jürgen Handke – die renommierte ICM-Fachkonferenz in Zukunft gemeinsam veranstaltet wird. Der Austragungsort wird im Frühjahr 2016 erstmals an der FH St. Pölten sein, wobei im Vorfeld mit der weiterhin in den ungeraden Jahren veranstaltenden Universität Marburg hier eng kooperiert wird.
  • Das ICM bewährt sich in allen Studienrichtungen bzw. allen Formaten von Lehrveranstaltungen (möglich ist dies u. a. durch die große Bandbreite an didaktischen Möglichkeiten, die dieser Ansatz nutzt).
  • Auch von einem großen Teil der Studierenden gibt es vorwiegend positive Rückmeldungen zum ICM. Betont wird u. a. der intensivere Kontakt zu den Lehrenden sowie die wesentlich erweiterten Möglichkeiten, sich aktiv an der Lehre beteiligen zu können.
  • Die Weiterentwicklung einer Lehrveranstaltung – oder einzelner Phasen davon – mit Ansätzen und Methoden des ICM verursacht vor allem dann zeitlichen Mehraufwand, wenn Lehrende eigene Videos produzieren. Ansonsten werden einige Tätigkeiten, die sich oft über ein ganzes Semester erstrecken, konzentrierter bzw. teils etwas intensiver am Anfang umgesetzt (u. a. Literaturrecherche, methodische Vorbereitung, Überblick zum Semester am eCampus realisieren usw.). Umso wichtiger ist es rechtzeitig mit den Vorbereitungen zu beginnen, wobei das SKILL-Team beratend und unterstützend zur Verfügung steht: wir kommen gerne in Teammeetings oder gestalten spezifische Bildungsangebote!
  • Ein Einstieg in das ICM-Projekt ist jederzeit, auch im laufenden Semester möglich. Gute Ausgangspunkte dafür liefern ebenso zwei Weiterbildungen (Anmeldungen an cfreisleben@fhstp.ac.at):
    • Do, 15. 1., 16.00 – 19.00: ICM -Werkstatt reloaded – gemeinsames Austauschen, Auswerten und Weiterentwickeln von Ideen, Konzepten, Erfahrungen
    • Do, 29. 1., 16.00 – 19.00: ICM zum Kennenlernen
    • Für das Sommersemester geplant ist eine Weiterbildung „100 Protokolle und mehr; und die in zwei Tagen durchsehen?! Alternative: Gegenseitige Beurteilung von Studierenden – Methoden des peer reviews sowie des peer learning“

Noch ein Hinweis: Wir sind auch auf der Suche nach Studierenden am Weg zu Projekt-, Bachelor-, Masterarbeiten, bei denen Aspekte des ICM dann mit behandelt werden könnten.

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Author: Redaktion

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