Inverted Classroom Projekt im Medientechnischen Projekt 1

Rückblick auf eine Lehrveranstaltung im Wintersemester 15/16 von Franz Fidler, Studiengangsleiter Medientechnik, siehe dazu auch dieses Video.

Das „Medientechnische Projekt 1“ ist ein wichtiger Bestandteil des Masterstudiengang „Digitale Medientechnologien. Ziele sind die Vertiefung und Anwendung von medientechnischem Wissen sowie dessen Erweiterung im Selbststudium. Die Lehrveranstaltung hat vier ECTS und 1 SWS, somit ergibt sich ein Workload von etwa 100 Stunden.

Im Wintersemester 2014/15 wurde diese Lehrveranstaltung mit Gestaltungsprinzipien des Inverted Classroom Modells (ICM) umgesetzt – aufgrund der sehr guten Erfahrungen und Erfolge wird dies ebenso im Wintersemester 2015/16 der Fall sein. Am eCampus wurden den Studierenden verschiedenste Materialien zur Verfügung gestellt: Fachliteratur in Kombination mit Foliensätzen, Links zum Thema sowie Videos (zum Teil auch selbst produzierte Screencasts). Dazu kombiniert wurden kleinere Aufgaben zum einen zur Überprüfung des erworbenen Wissens zum anderen als Teil der Vorbereitung auf Präsenzphasen. Die Vertiefung und Anwendung des Wissens erfolgte dann in den Laboren der Präsenzphase, bei denen eine Anwesenheitspflicht bestand.

Gestartet wurde die LV mit einem Informationstermin, bei dem auch Informationen zum ICM vermittelt sowie ein Überblick zum Ablauf und den Inhalten der LV ermöglicht wurden. Die Inhalte der LV wurden fünf Themengebieten zugeordnet, jeder Student, jede Studentin durchlief all diese Themen mit Vorbereitung und Labor. Jeder der fünf involvierten Lehrenden betreute dabei ein Thema:

Wolfgang Aigner               Simple Statistics
Christian Fabian               Signalverarbeitung
Franz Fidler                       Optical Communications
Matthias Husinsky           Professionelle Mediencodierung
Thiemo Kastel                   Mediendistributionsnetzwerke

Beurteilung1Jedes dieser fünf Themen wurde einzeln bewertet und dabei Ergebnisse der Kurztests herangezogen bzw. wurde die Leistung der praktischen Arbeit in den Präsenzphasen bewertet. Die Endnote ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbenotungen.

Die Erfahrungen aus dieser Vorgangsweise waren sehr gut: Die Teilnehmenden kamen vorbereitet in die Labore und konnten so Wissen unmittelbar in praktisches Tun, in vertiefendes miteinander Arbeiten umsetzen. So verstärkt wurde auch der Dialog mit den Lehrenden sowie zwischen den Studierenden. Verbessert haben sich auch deutlich die Noten bzw. gaben die Studierenden insgesamt sehr positive und konstruktive Rückmeldungen. Diese werden ebenso genutzt, um das Vorgehen bei der LV noch weiter zu entwickeln, etwa in Hinblick auf Länge und Auswahl von Videos.

Insgesamt ein sehr gutes, nachahmenswertes Beispiel!

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Author: Redaktion

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