Neue Lernwege durch selbst programmierte Serious Games

Ein Beitrag von  Martin Müllner als Teil der Blogreihe im Vorfeld des 4. Tag der Lehre an der FH St. Pölten am 15. 10. 15

Er ist im Playground (Großer Festsall) 11:20 – 12:50 zu finden und in der Entwicklungswerkstatt 14:15 – 15.45 (Lounge).

Unity 3D als Development Tool schafft erstmals für kreative und begabte Pädagoginnen und Pädagogen, sowie für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit faszinierende 2D oder 3D Spielewelten selbst zu erschaffen und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Siehe dazu auch dieses Live-Online-Kurzinterview:

Bei grafisch ansprechenden Lernspielen stellte sich bei vielen Lehrenden und Lernenden oftmals das Problem der Installation. Weiters sind bei einem Großteil von Serious Games die Themen und Fragen bereits vorgegeben und nicht einfach erweiterbar, was manche Lehrkräfte davon abhält überhaupt erst ein Spiel in den Unterricht miteinzubinden. Ebenfalls problematisch bei vielen Serious Games ist, dass die grafische Qualität oft nicht den Erwartungen der Schüler/innen entspricht.

Durch Unity 3D können völlig neue Welten des Lehrens und Lernens geschaffen werden. Unity 3D bietet sowohl Schülerinnen und Schülern, als auch Lehrerinnen und Lehrern völlig neue Möglichkeiten in der Entwicklung und Lehre.

Als Beispiel dient ein von Martin Müllner entwickeltes Game. Mit „Adventure Trip 3D“ wurde ein adäquater Lösungsansatz, für eine einfache und rasche Einbindung im Unterricht, gefunden. Es ist nun möglich in wenigen Schritten immer wieder neue Quests zu entwickeln und deren Formate selbst zu wählen (Multiple Choice, Eingabe von Antworten, Einblendung von Hilfetexten aus dem Internet,….). Weiters ist es mit Unity 3D erstmals möglich, dass ein Serious Game plattformunabhängig gespielt und bearbeitet werden kann.

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Author: Redaktion

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