Rückblick auf den Tag der Lehre 2015

TdL2015

 

 

 

Rund 150 Teilnehmende aus dem ganzen deutschen Sprachraum sind am 15. Oktober zu unserem bereits 4. Tag der Lehre „Game Based Learning – spielerisches Lernen analog und digital“ an die FH St. Pölten gekommen. Impulse kamen von 40 Beitragenden aus 22 Hochschulinstitutionen der USA, der Schweiz, Deutschlands und Österreich. Den Programmverantwortlichen war in diesem Jahr besonders wichtig nicht nur innovative Inhalte, sondern ebenso spannende, dialogorientierte und unmittelbar zum Mitmachen einladende Vermittlungsformate in den  Mittelpunkt zu stellen.

Der „Playground“ im Gr. Festsaal war in diesem Jahr der Schlüsseltrack. Hier wurde das Motto der Tagung „Game Based Learning“ so richtig zum Leben erweckt: mit insgesamt 15 Stationen, an denen analoge und digitale Entwicklungen zu spielerischem Lernen gleich direkt ausprobiert werden konnten. Sehr gut besucht war die „Entwicklungswerkstatt“: Ausgehend von Kurzimpulsen wurde gemeinsam an Ideen für die Implementierung von Game Based Learning gearbeitet. Sehr lebendig war auch der Austausch im „Gallery Walk“, in dem in einem Marktplatzsetting vielfältig gestaltete Stände zu einer intensiven thematischen Auseinandersetzung einluden.

Nach der Mittagspause zeigten Sebastian Schwägele und Daniel Bartschat vom Zentrum für Managementsimulation an der Dualen HS Baden-Württemberg wie sich große Gruppen mit ganz einfachen Mitteln aktivieren lassen. Zum Einsatz kam ein Kartenspiel, das die schnelle Bildung unterschiedlichster Kleingruppen unterstützt. Das Team sorgte auch für einen ansprechenden Abschluss des „Tag der Lehre“ mit einem „Harvesting“-Ansatz, bei dem Erfahrungseindrücke und Linktipps ausgetauscht wurden. Besonders positiv wurden die vielen Möglichkeiten wahrgenommen, Ideen zu bekommen und auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Grundbausteine für Kooperationen zu legen. Einige interessante Ergebnisse entstanden auch bei der Hybriden Schnitzeljagd, die sich wohl quantitativ etwas mehr Zuwendung verdient hätte, dafür aber von einigen NutzerInnen umso enthusiastischeres Feedback erhielt.

Einige prototypische Aussagen aus dem abschließenden Harvesting bringen den „Nutzwert“ der Veranstaltung für die Community sehr schön auf den Punkt:

  • „Selbst die ‚trockenste‘ Materie kann ins richtige Spiel verpackt interessant erscheinen.“
  • „Ich wende schon einiges an – ohne zu wissen, dass dies ‚Game Based Learning‘ ist!“
  • „Es gibt schon so viele dokumentierte, positive Beispiele von GBL, dass es Sinn macht, über die Nutzung an der eigenen Hochschule nachzudenken“
  • „Planspiele sind in vielen Bereichen äußerst sinnvoll.“
  • „Auch im Game Based Learning sind Genderthemen wichtig – so trauen sich manchmal Frauen nicht nachzufragen.“
  • „Spiele sind ein Prozess, bei dem manches Unerwartetes entstehen kann“
  • „Gaming ist analog und virtuell und dazwischen möglich.“

Einige Linktipps die von Teilnehmenden gespendet wurden:

Auch im Nachhinein lesens- und sehenswert:

Und: entsprechend der alten Fussballweisheit „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ hat das Brainstorming für den 5. Tag der Lehre am 20. Oktober 2016 teamintern bereits begonnen. So: stay tuned!

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Author: Redaktion

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