Flipped Classroom … und schon morgen flippst du?

Stefan Schmid wird den ersten Tag der Konferenz Inverted Classroom and beyond 23./24.2. an der FH St. Pölten mitgestalten und dabei seine vielfältigen Erfahrungen mit flipped / inverted classroom einbringen.

Dein persönlicher Flipped Classroom. So könntest du und deine Lernenden schon morgen (aus-)flippen!

Flipped Classroom hat mein Leben verändert! Naja, zumindest hat die Methode meinen Unterricht von der Lehr- zur Lernzentrierung geführt. Das Ergebnis: Eine echt coole und gewinnbringende Zeit mit den Lernenden!

Als Lehrkraft an der BHAK/S Wien 11 unterrichte ich vor allem IT-Fächer, OMAI (Officemanagement und Angewandte Informatik) und WINF (Wirtschaftsinformatik). Die Eingangsvoraussetzungen sind – auch aufgrund der unterschiedlichen soziokulturellen und -ökonomischen Hintergründe und der Schwerpunktsetzungen der Zubringerschulen – sehr unterschiedlich. Vor allem auch in den IT-Fächern zeigt sich das. So gibt es Zubringerschulen mit IT-Schwerpunkten wie Schulen an anderen der Computer sowie alle anderen Devices nur selten in schulischer Verwendung sind.

Daher war der klassische Unterricht mEn von Anfang an nicht adäquat um auf diese Unterschiedlichkeiten Rücksicht zu nehmen und allen Lernenden einen optimalen fordernden wie fördernden Lernraum zu schaffen.

Flipped Classroom: Eine Möglichkeit einen optimalen Lern- und Herausforderungsraum für alle Lernenden zu schaffen!

Die schrittweise Implementierung der Flipped Classroom Methode in meinen Unterrichtsfächern war vor allem zu Beginn voller Fragen und Herausforderungen:

Welche Software ist passend? Welche Hardware nötig und optimal – für mich und die Lernenden? Was passiert in der gemeinsamen Zeit? Wie lange sollten die Videos sein? Welche Begleitaufgaben sollte es geben? Wie schaffe ich es die Begeisterung und Motivation und vor allem auch die Lernergebnisse dadurch zu steigern?

Mein persönlicher FC-Workflow wurde stetig angepasst. Die Rückmeldungen der Lernenden und auch meine subjektive Wahrnehmung waren und sind in Summe sehr positiv. Auch das Interesse von KollegInnen sowie unterschiedlicher anderer Enthusiasten motivierte mich ständig über mein Tun zu reflektieren und dieses anzupassen.

Eines musste ich aber bald merken:
Jede/r braucht seinen eigenen Workflow um den Unterricht zu flippen.

Ziel des Workshops ist es aufzeigen, dass es unzählige Möglichkeiten des Flippens gibt! Für jede Schule, für jede Klasse, für jedes Fach gibt es Mittel, Wege, Programme, Ideen, …, mithilfe derer der Unterricht im Sinne der Flipped Classroom Methode bereichert werden kann. Es gibt eine Reihe an Faktoren, die für das Gelingen maßgeblich sind.

Aller Anfang ist schwer. Gemeinsam geht’s dennoch leichter:
Anhand eines kurzen Analyserasters kann die jeweilige persönliche Situation der einzelnen TeilnehmerInnen aufgezeigt werden und gemeinsam nach passenden Wegen für den persönlichen Flip-Workflow gesucht werden.

Die TeilnehmerInnen sollten ihr eigenes Tun und Vorhaben reflektieren können und mit einer persönlichen TO-DO-Liste für den eigenen Flipped-Prozess den Raum verlassen.

 

Mag. (FH) Stefan Schmid, BEd

Lehrkraft an der BHAK Wien 11, Hochschullehrkraft und Vortragender zu Didaktik, eLearning und Financial literacy an der PH Wien (IBB – Informations- und Kommunikationspädagogik), Onlinecampus Virtuelle PH, FH Burgenland (Masterstudiengang Wissensmanagement), für Banken, NPOs, ibw (WKÖ) usw., Mitarbeit am ZLS (Entwicklungsbegleitung der österreichischen Neue Mittelschulen NMS)

Gewinner des Samsung mobile learning award 2015 (Idee: Flip Tool App http://futurezone.at/digital-life/unterricht-neu-denken-die-besten-ideen-fuer-lern-apps/139.602.745)

YouTube-Kanal mit Beispiel-Videos: www.bit.ly/flipped-OMAI

Twitter: @hingeschmidet / (https://twitter.com/hingeSCHMIDet)

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Author: Redaktion

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