Gastbloggen zur #icmbeyond16 Konferenz

Mein Name ist Carina Maier. Ich unterrichte seit vier Jahren an der AHS Heustadelgasse in Wien Deutsch, Englisch und elearning. Wir sind eine eLSA- und KidZ-Schule. Digitales Lernen und innovative Lernszenerien sind uns daher besonders wichtig. Ein weiterer Schwerpunkt an unserer Schule ist Erasmus+. Auf unserem Schulblog sammeln wir darüber Erfahrungen.

Ich darf nächste Woche auf der #icmbeyond16 Konferenz als Gastbloggerin über Blitzlichter, Einblicke und Einsichten berichten.

Bei einem Teacher Training zu „Technology in the classroom“ in Irland habe ich das Konzept „Flipped Classroom“ 2014 erstmals kennengelernt und ausprobiert. Mein erster Eindruck war: Wow, ein höchst revolutionärer und spannender Ansatz! Das lag nicht zuletzt am Enthusiasmus des Lehrenden – eines ehemaligen Mixed Martial Arts Champions, der Englischlehrer geworden war – , der uns selbstgedrehte Videos zeigte, die er im Unterricht der Sekundarstufe I einsetzt. Sein ehemaliges Lieblingsspielzeug, ein Transformer-Männchen, wurde zum Hauptakteur einer Grammatikerklärung und er ließ Lego-Figuren durchs Bild wandern, um die Bildung von Adverbien zu erklären.

Mir gefiel der persönliche Zugang zu eher sperrigen Themen. Die wenigsten 13-Jährigen brennen vor Begeisterung, wenn Grammatiktheorie ansteht. Aber wenn mich das Transformermännchen-Video für If-Sätze begeistern konnte, war die Wahrscheinlichkeit nicht so gering, dass dies auch bei SchülerInnen funktionieren würde.

Besonders freue ich mich auf den ersten Tag der Konferenz. Es wird spannend, zu beobachten, wie KollegInnen das Modell des „Flipped Classroom“ in ihrem Unterricht umsetzen.

Josef Buchner bezieht die SchülerInnen auf produktive Art in seinem Geschichtsunterricht mit ein. Sein Ansatz klingt verheißungsvoll, da die SchülerInnen nicht nur konsumieren, sondern selbst produzieren. Unterricht wird dann spannend, wenn man die „Road less travelled“ nimmt und die ausgetretenen Pfade verlässt. Kurt Söser wird über OneNote im Flipped Classroom sprechen – wie sich das wohl verbinden lässt? Ich bin neugierig auf seinen Input.

Als große Anhängerin von Stickern kann ich mir vorstellen, dass ein Zugang mit Punktesystem, wie Jörg Winckler es konzipiert hat, Lernende besonders motiviert. Belohnung ist schließlich Belohnung, ob es nun ein Katzensticker (höchste Kategorie!) oder ein Punktesystem ist.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.