Keynote ICM in der Hochschule – Karsten Morisse

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Karsten Morisse ist einer der Vorreiter, was die Implementierung von ICM in der Hochschullehre angeht (Präsentationsfolien, Hintergrund, Aufzeichnung der Keynote: siehe hier). Auch er betont, wie wichtig die gemeinsame Präsenzzeit von Lernenden und Lehrenden ist. Über Jahre hat er seine Herangehensweise angepasst. Zunächst war die Präsenzphase nur auf Diskussionen fokussiert. Später wurde sie ausgebaut, als die Studierenden den Wunsch äußerten, Input in kleinen Dosen zu erhalten. Key Facts aus den Onlinephasen können am Anfang der Vorlesung beispielsweise wiederholt werden.

Am Beispiel der Lehrveranstaltung zur Theoretischen Informatik erläutert Karsten Morisse sein System: Das von ihm erstellte Skript hat 300 Seiten – ein Lehrbuch über Theoretische Informatik ist grundsätzlich einmal sehr formal und enthält viele Beweise. Um aber die Herangehensweise zu illustrieren, werden Videos verwendet. Am Seitenrand des Skripts befinden sich QR-Codes. Wenn die Studierenden diese scannen, öffnet sich das Erklärvideo, das die trockene Theorie greifbarer macht.

Die Analyse von Karsten Morisses letzter Veranstaltung hat ergeben: Die Teilnehmer/innen, die regelmäßig in die Präsenzphasen gekommen sind, haben auch bestanden. Das ist wohl eines der besten Argumente, mit denen sich zukünftige Studierende überzeugen werden lassen.

MOTIVATION FÜR STUDIERENDE

  • Klare Kommunikation im Vorfeld: Was wird erwartet?
  • Zeitliche Belastung klären: Wieviel müssen die Studierenden an Zeit investieren?
  • Orientierungshilfe geben: 5-10 Minuten trotzdem Key Facts in der VO vorbringen – Studierende können dann den Einstieg in die Materie besser aufnehmen
  • Anreizsysteme bieten: Bonussysteme – Bonuspunkte für die abschließende Klausur geben, z.B. max. 5-10% für die Klausur im Vorfeld erwerben

 

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