Tag der Lehre 2016 – Call for Contributions

Am 20. Oktober 2016 findet an der FH St. Pölten bereits zum fünften Mal der „Tag der Lehre“ statt. Thematischer Fokus ist diesmal:

„Kompetenzorientiert lehren und prüfen“

Kompetenzorientierung ist an den Universitäten und Hochschulen seit Jahren in aller Munde. Tatsächlich „kompetenzorientierte“ Curricula zu entwickeln, stellt StudiengangsentwicklerInnen, Studiengangsleitungen, Modulverantwortliche und Lehrende allerdings nach wie vor multiple Herausforderungen. Darüber hinaus soll dem „Shift from Teaching to Learning“ auf allen Ebenen der Planung und Gestaltung Rechnung getragen werden sowie der Dynamik, die in diesem Kontext die Digitalisierung der Hochschullehre mit sich bringt.

Die Fachhochschule St. Pölten setzt im Jahr 2016 einen Schwerpunkt rund um dieses Entwicklungsfeld. Die bisherigen Erfahrungen zeigen deutlich, dass es sowohl einschlägige Expertise als auch langfristige engagierte Beratung und Begleitung der relevanten AkteurInnen braucht, um qualitativ hochwertig den Anspruch von Kompetenzorientierung in der Konstruktion von Curricula, Modulen und Lehrveranstaltungen umsetzen zu können. An der FH St. Pölten kann dabei bereits auf die Erfahrungen aus zwei großen fhweiten Lehrentwicklungsprojekten („Inverted Classroom“ und „Game Based Learning“) aufgebaut werden, die kompetenzorientierte didaktische Konzepte propagieren. Wir möchten den Tag der Lehre 2016 als Plattform nutzen, um alle interessierten AktivistInnen rund um spannende modellhafte Umsetzungen von Kompetenzorientierung miteinander in einen intensiven institutionenübergreifenden Austausch zu bringen.

Wir laden daher KollegInnen aus dem gesamten deutschsprachigen Hochschulraum ein, Beiträge zu folgenden Aspekten einzureichen:

  • “Kompetenz” und „Kompetenzdimensionen“ – welche Kompetenzdefinitionen haben sich in der praktischen Arbeit bewährt? Wie komplex müssen bzw. wie komplex dürfen die jeweiligen Arbeitsmodelle sein?
  • Constructive Aligment – Best Practices der (strategischen) Umsetzung im Hochschulbereich
  • Sinnvolle Learning Outcomes formulieren und mit diesen konsequent arbeiten – Erfahrungsberichte und Best Practices
  • Wie gelingt die Verknüpfung von formulierten Learning Outcomes und passenden Prüfungsmodellen? Welche innovativen Zugänge zu kompetenzorientiertem Prüfen haben sich in der Praxis bereits bewährt?
  • Multiple-Choice-Prüfungen: Notlösung oder doch besser als ihr Ruf?
  • Peer Review/Peer-Assessment: Potential und “Fallen”. Welche ermutigenden Erfahrungen wurden hier bereits gemacht?
  • Game Based Learning als Assessment-Methode – welche beispielhaften Ansätze haben sich hier bereits bewährt?
  • Inverted Classroom als Modell zu stärkerer Kompetenzorientierung: lernen und prüfen am Weg. Erfahrungsberichte, Best Practices?
  • Integration formativer & summativer Assessment-Methoden: Erfahrungsberichte, Best Practices?
  • ePortfolios als Instrumente der Förderung kompetenzorientierten Prüfens
  • Parcours-Prüfungen (OSCE): Good Practices
  • Planspiele und Simulationen als kompetenzorientierte Assessment-Methoden

Format der Einreichungen:

Wir freuen uns neben klassischen Präsentationen und Workshops insbesondere über Beiträge, die nicht nur inhaltlich, sondern auch im Vermittlungsformat „kompetenzorientiert“ sind. Bitte informieren Sie uns in Ihrer Einreichung über etwaige spezielle Anforderungen, die für die Umsetzung des Beitrags erforderlich sind.

„Kompetenzorientierte Vermittlungs-Formate“:

Z.B. Hands-on-Sessions, Rollenspiele, Schnitzeljagden, Videobeiträge, Planspiele, theatrale Methoden, inverted Panels, Disputationen, Poster u.a.m.

Workshops:

Workshops sind teilnehmerInnen-orientiert: eine klar abgegrenzte Fragestellung wird – ausgehend von einem Impuls-Input der Workshopleitung – mithilfe der Vorerfahrungen, Ressourcen und Kompetenzen der TeilnehmerInnen bearbeitet. Ein Workshop dauert 90 Minuten und wird für eine Gruppengröße von max. 15 Personen geplant.

Präsentationen:

Eine Präsentation dauert maximal 30 Minuten (20 min. Vortrag + 10 min. Diskussion). Präsentationen sollten eine Verbindung von praktischen Erfahrungen mit theoretischen Konzepten gewährleisten und praxisrelevante Ergebnisse präsentieren. Auch diese können Elemente aus dem Game Based Learning enthalten bzw. Konzepte des Inverted Classroom nutzen.

Wir laden weiters dazu ein, im Vorfeld der Tagung Blogbeiträge zu diesen Themen einzureichen. Maximale Länge: 1.700 Zeichen. Diese sollen ab Juni 2016 hier erscheinen: http://skill.fhstp.ac.at und auf den Tag der Lehre vorbereiten – gerne auch mit provokanten Fragen und Thesen. Ausdrücklich möchten wir hier noch auf das bereits beim 4. Tag der Lehre und der Konferenz „Inverted Classroom and beyond“ erfolgreich genutzte Format „Kurzvideo“ (max. 4 Minuten) hinweisen. Auch andere kreative multimediale Formate sind herzlich willkommen!


Einreichprocedere:

Ihr Beitragsabstract senden Sie bitte mittels beiliegendem Einreichungstemplate bis zum 15.4. 2016 an Wolfgang Gruber, E-Mail: wolfgang.gruber@fhstp.ac.at.

Bis zum 9.5. 2016 wird über die Annahme Ihres Abstracts entschieden und Sie werden dann über das weitere Procedere informiert.

Bis zum 9.5. 2016 wird über die Annahme Ihres Abstracts entschieden und Sie werden dann über das weitere Procedere informiert. In weiterer Folge haben Sie die Möglichkeit Ihr Abstract zu einem vollwertigen Publikationsbeitrag (Deadline 15. Juni) auszubauen, der dann im Tagungsband zum 5. Tag der Lehre erscheinen wird. Die dafür notwendigen Spezifikationen erhalten sie nach Annahme Ihres Abstracts.

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Author: Josef Weißenböck

Leiter des Kompetenzzentrums für Hochschuldidaktik "SKILL" an der FH St. Pölten seit 2008. Aufbau des hochschuldidaktischen Fortbildungs- u. Beratungsangebotes, Entwicklung des Lehrgangs zum “Zertifikat hochschuldidaktische Kompetenz” und der Vernetzungsveranstaltung “Tag der Lehre”. Inhaltliche Schwerpunkte: Didaktisches Design, Student Centered Learning, Blended Learning, aktivierende Lehrmethoden und Peer Learning als Strategie didaktischer Kompetenzentwicklung.

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