E-Learning: Grenzen im Kopf und praktisch überwinden

Wolfgang Gruber und Christian F. Freisleben sind gemeinsam zum zweiten Mal beim E-Learning-Tag des FH Joanneum im Graz. Wieder folgten wir unserer Spur dialogorientierter, interaktiver und hybrider Formate, diesmal in Form eines physischen Irrgarten, natürlich mit hybriden Möglichkeiten. Dazu haben wir auch einen Beitrag zum Tagungsband geschrieben. Und wir transformieren das AudiMax in einen physichen Irrgarten (siehe dazu diese Folien) und arbeiten gemeinsam mit allen Anwesenden zu den Stolpersteinen zu E-Learning, zu Visionen und zu dem was wir davon gleich morgen umsetzen werden.

  • Welche Hindernisse und Stolpersteine erlebe ich bei der Implementierung und Umsetzung von E-Learning in der (Hoch)Schul-Lehre? Bitte in diesem Titanpad gemeinsam sammeln
  • Ein Tweet aus der Zukunft (140 Zeichen) mit #elt16: Alle meine Sehnsüchte, Träume, Wünsche zu E-Learning sind erfüllt, ich berichte dazu der community via Twitter (hier die gesammelten Ergebnisse; editierbares Google-Dok)
  • Was werde ich innerhalb der nächsten 72 Stunden (what will i do on monday) als allererstes von umsetzen? Bitte in diesem padlet gemeinsam sammeln (Doppelklick erzeugt neuen Eintrag, es können auch Fotos, Links und jede Form von Datei eingefügt werden)

Der tatsächliche Ablauf unserer Session:

Als großer Vorteil für die Durchführung unseres geplanten Beitrags stellte sich heraus, dass beinahe die gesamte Audience versammelt war, da der Paralleltrack bereits geschlossen war. Als Grundprinzip für unseren Präsenz-Beitrag setzten wir auf das Prinzip der Vernetzung der TeilnehmerInnen.

Als ersten Programmpunkt setzten wir auf ein kleines Rollenspiel, in dem wir im Kleinen den Prozess vorspielten, den die KonferenzteilnehmerInnen wenig später durchschreiten sollten. Dieser Prozess bestand aus drei Stufen:

  1. Stolpersteine im E-Learning Bereich
  2. Visionsbild mit der idealen digitalen und analogen Lernwelt
  3. Konkrete Umsetzung – Was tue ich Freitag Morgen, wenn ich wieder zurück an meiner Institution bin

Das Rollenspiel vereinte spielerische und Impro-Elemente harmonisch miteinander und hatte als fiktives Setting das Vorzimmer des Rektorats als Hintergrund, in dem zwei Lehrende (einer der Visionär, einer der Skeptiker) über E-Learning an ihrer Hochschule sprachen, weil sie vom Rektor zu einem Gespräch bestellt worden waren.

Nach dem Rollenspiel wurde der Raum und die darin befindlichen KonferenzteilnehmerInnen in zwei Blöcke geteilt und wir fungierten als Reiseleiter, klassisch mit Regenschirmen bewehrt, für die beiden Gruppen während ihres dreistufigen Prozesses.

Die Stolpersteine wurden durch Kieselsteine, an denen Papierstreifen befestigt wurden,  repräsentiert. Alle KonferenzbesucherInnen wurden nun aufgefordert einen Stolperstein in einer Minute mit einer Message zu versehen und sich dann in der physischen Mitte der beiden Sesselblöcke zu treffen, wo sie sich dann mit einer Person aus der anderen Gruppe drei Minuten über den Inhalt ihrer Botschaft austauschten. Danach war der Vorschlag diese Kieselsteine als Symbol durch den Raum zu werfen und dem Reiseleiter zur nächsten Station zu folgen.

Als zweite Station wurde in einem Tweet aus der Zukunft (entweder digital ODER analog auf einem Moderationskärtchen) ein kurzer Einblick in die ideale Lernumgebung der Zukunft gewährt. Der Austausch beider Gruppen fand dann wieder in der Mitte des Raums statt und fand durch den Katalysator eines Körperbilds mit anschließendem Austausch statt.

Als letzte Station kam nun das tatsächliche Tun in den Vordergrund, wo die KonferenzbesucherInnen entweder auf einem Padlet oder auf einer Pinnwand in einem Satz ein Vorhaben in Richtung einer hochschulübergreifenden Zusammenarbeit formulierten und miteinander verbanden. Diese bildete denn auch den Abschluss unserer Session.

Zusammenfassend freuen wir uns darüber, dass wir erneut einen innovativen Präsentationsbeitrag gestalten durften und wir möchten an dieser Stelle auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass in unserem Tagungsbandbeitrag auch noch einige praktische Beispiele zu finden sind, bzw. wir an der FH St. Pölten sehr stark an hochschulübergreifender Zusammenarbeit interessiert sind und wir uns über Kontaktaufnahmen diesbezüglich freuen würden.

Als Ergänzung Tweets mit Bildern von

Elke Lantschik; Elske Ammenwerth; Erika Pernold; Jutta Pauschenwein; Eva Goldgruber; Markus Orthaber; J. Pauschenwein 2; E. Goldgruber 2; Video von M. Orthaber

Christian F. Freisleben-Teutscher und Wolfgang Gruber

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Author: cfreisleben

FH St. Pölten SKILL / Projekt inverted classroom Berater, Referent, Trainer, Journalist www.cfreisleben.net

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