Inverted Classroom fördert Lehre zu / Erfahrungen mit social skills

Gabriele Stummerer-Fischer unterrichtet u. a. Social Skills im Bereich Bahntechnologie und Mobilität an der FH St. Pölten. Sie hat eine Lehrveranstaltung noch intensiver nach Kriterien des Inverted Classroom  umgestellt. Hier ihre lessons learned:

1.) Klare Struktur der Lehrveranstaltung am eCampus

Die Kombination von Präsenz und Online Phasen hat nun eine klare Struktur,

beginnend mit einer umfangreichen Einleitung, Anweisungen zu Vorarbeiten und Projektarbeiten sowie umfangreiche Präsentationsunterlagen und Zusatzmaterial. Bei allen Punkten ist angeführt, wieviel Zeitaufwand kalkuliert ist und welche Gewichtung der Note den einzelnen Punkten zukommt.

1.1. Vorarbeiten

Mit Hilfe von Videos und einem umfangreichen Skriptum lesen und arbeiten sich die Studierenden in die LV ein, wir steigen dann in der LV direkt in die Themen ein und können so Face to Face kommunizieren und gleich auf einem höherem Wissenslevel einsteigen.

1.2. Präsentationen

Klare Gliederung der Themen, sowie Anteil an der Note und Anzahl der Personen, die die Präsentation abhalten können. Viel zusätzliches Infomaterial, Kennzeichnung der relevanten und zusätzlichen Materialien.

1.3. Projektaufgaben

Spannende Videos sowie Zeitungsartikel (Harvard Business Manager) werden bearbeitet, und anhand von 3 Fragen vertiefend abgearbeitet. Der Zeitaufwand sowie die Gewichtung der Note ist angeführt.

1.4. Unterlagen für die LV

Klare Kennzeichnung in relevante  bzw. Zusatzmaterialien.

2. Umsetzung des blended learning Konzeptes in der LV

Alle Themen werden sowohl online als auch in der Präsenzphase abgearbeitet. Die Vorbereitung der Themen anhand von Videos und Zeitungsartikel gibt den Studierenden vorab schon die Möglichkeit, sich in das Thema einzuarbeiten und sich Gedanken darüber zu machen.

Wichtig ist, dass meine Studierenden einen Praxisbezug herstellen können, dafür ist eine „bunte“ Mischung der Lehrmethoden hilfreich. Die Flexibilität in der zeitlichen Einteilung wird als positiv wahrgenommen.

3. „Lebensbegleitendes Lernen“

Ich begleite die Studierenden mehrere Semester, daher habe ich die Möglichkeit mit unterschiedlichen Methoden (Impulsvortrag, Gruppendiskussionen,…) die Inhalte immer wieder zu wiederholen und somit ein tiefergehendes, nachhaltiges Denken und Wissen zu forcieren.

 

Zusammenfassend ist für mich klar zu sehen, dass die  genannten Änderungen bzw. Verbesserungen von den Studierenden gut aufgenommen worden sind. Intensive Diskussionen und verbessertes Argumentieren haben mir gezeigt, dass dieses Konzept gut umsetzbar ist, wenn auch derzeit in ersten Schritten.  Meine LVs sind dadurch spannender geworden, die Aufmerksamkeit meiner Studierenden höher und Wissen länger und nachhaltiger vorhanden.

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Author: Redaktion

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