FH St. Pölten bei FHK-Symposium: „Kompetenzorientiertes Prüfen in der Praxis“ stark vertreten!

Unter dem Titel „Denn sie wissen (nicht), was sie können. Kompetenzorientiertes Prüfen in der Praxis“ fand am 16. Mai 2017 das jährliche das Symposium der Österreichischen Fachhochschulkonferenz (FHK) an der FH des BFI Wien statt.

Die FH St. Pölten war mit einer starken interdisziplinären Delegation vertreten:

  • Alexandra Kolm präsentierte in der nachmittäglichen Session zu „Beispielen kompetenzorientierten Prüfens“ ihren Beitrag zur „interdisziplinären Modulprüfung“ im Studiengang Diätologie.
  • Die Studiengangsleitungen Alois Frotschnig (Medientechnik), Gabriele Karner (Diätologie) und Kerstin Lampel (Physiotherapie) informierten sich über neueste Entwicklungen und Praxisbeispiele aus der FH-Szene zu kompetenzorientiertem Prüfen.
  • Josef Weißenböck (SKILL) und Katalin Szondy (Programmentwicklung) waren bereits im Vorfeld in die Programmplanung des Symposiums eingebunden (Hauptverantwortung: Susanna Boldrino, FH Campus Wien).
  • Martin Adam (Leitung Personal & Recht) war als Mitglied des FHK-Ausschusses ebenfalls in die Programmplanung des Symposiums eingebunden.

Nach der offiziellen Begrüßung durch den Geschäftsführer der FH des BFI Wien und Präsidenten der FHK, Helmut Holzinger, standen am Vormittag grundsätzliche Betrachtungen zum Thema „Kompetenzorientierung und Prüfen“ auf dem Programm:

  • Martin Lehner (FH Technikum Wien) stellte unter dem Titel „Können und Verstehen prüfen – aber wie?“ Kriterien für geeignete Lern- und Prüfungsaufgaben zur Überprüfung von Kompetenzen zur Diskussion.
  • Olivia Vrabl (Universität Wien) widmete sich der handwerklichen Dimension des Themas und argumentierte in ihrem interaktiven Vortrag überzeugend durch, warum es ganz wesentlich ist, Lernergebnisse und das „Constructive Alignment“ (=das stimmige Aufeinander Beziehen von Lernergebnissen, Leistungsnachweis und Lernaktivitäten) mitzudenken, wenn man Prüfungen zusammenstellt.
  • Werner Lenz (em. Univ.-Prof. Universität Graz) stellte schließlich unter dem Titel „Lernen ist nicht mehr genug“ die aktuelle Problemstellung in den globalen bildungspolitischen Kontext.

Am Nachmittag wurden insgesamt fünf Good Practices von kompetenzorientierten Prüfungsansätzen aus ebenso vielen Fachhochschulen präsentiert. Hier ging die Bandbreite von ePortfolios über Reflexion von Praktika mit den „Footprints of Emergence“ bis zu Praxisbeispielen von Modul – und OSCE-Prüfungen. Die Präsentationsmaterialien zu dieser Session sind hier einsehbar: https://www.dropbox.com/sh/3g3kf6xa19mafic/AACaWpQrqxMKBr-7xtkM5sEva?dl=0

Zum Abschluss des Symposiums gab noch Eva Werner (Rektorin IMC FH Krems) einen schönen Gedanken als Perspektive für die weitere Auseinandersetzung mit dem Prüfungsthema um mit auf den Weg: „Schön wäre es, wenn Prüfungen Chancen wären.“

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Author: Josef Weißenböck

Leiter des Kompetenzzentrums für Hochschuldidaktik "SKILL" an der FH St. Pölten seit 2008. Aufbau des hochschuldidaktischen Fortbildungs- u. Beratungsangebotes, Entwicklung des Lehrgangs zum “Zertifikat hochschuldidaktische Kompetenz” und der Vernetzungsveranstaltung “Tag der Lehre”. Inhaltliche Schwerpunkte: Didaktisches Design, Student Centered Learning, Blended Learning, aktivierende Lehrmethoden und Peer Learning als Strategie didaktischer Kompetenzentwicklung.

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