#tdl17fhstp: Zwei spannende Beiträge aus der Schweiz, die Deeper Learning fördern

Wir freuen uns sehr, dass mit Michael Doerk und Widukind Zenker Mitarbeitende unserer Partnerhochschschule Luzern am Tag der Lehre gleich zwei Beiträge einbringen werden. Ein schöner Baustein zum Ausbau unserer Kooperation!

Prof. Michael Doerk lehrt und forscht als Psychologe an der Hochschule Luzern. Neben Innovationsmanagement sind seine Kerngebiete Gesundheitsförderung, Ressourcenmanagement und Prävention. Er arbeitet im Kernteam des Zukunftslabors CreaLab der Hochschule Luzern. Widukind Zenker: Sozialarbeiter/Sozialpädagoge (BA); Kommunikations- und Medienwissenschaft (MA); Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut  für Sozialpädagogik und Bildung der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit; Doktorand im Fach Erziehungswissenschaft (Universität Zürich).

Im DisqSpace beim 6. Tag der Lehre an der FH St. Pölten stellen sie das auf Prävention und Gesundheitsförderung aufgebaute Modell relax-concentrate-create zum Management der persönlichen Ressourcen vor. Dieses steht seit 2005 für Studierende der Hochschullandschaft Luzern (Hochschule Luzern, Universität Luzern, Pädagogische Hochschule Luzern) als interdisziplinäres Lehrangebot und seit 2013 auch als eigenständiges Bachelor-Modul am Departement Soziale Arbeit der Hochschule Luzern auf dem Lehrplan. Nun stehen die Modulinhalte ebenso als webbasierte Software-Suite rcc zur Verfügung: Auch das gesamte Hochschulpersonal der Schweiz und mit Beginn des Herbstsemesters 2017 rund 440’000 Personen aus Organisationen wie dem CERN, der EMPA oder den Universitätsspitälern haben kostenlos die Möglichkeit, sich Kompetenzen und Methoden zum Management der eigenen Ressourcen anzueignen und diese zur Bewältigung ihres Studiums- und Arbeitsalltags einzusetzen.

Doerk und Zenker beschäftigen sich zudem gemeinsam mit audiovisuellen und digitalen Medien in Lernprozessen. Seit einigen Semestern wird dazu systematisch in verschiedenen interdisziplinären Modulen und in Modulen des Departements Soziale Arbeit eine für die Hochschule Luzern neue Form des Leistungsnachweises erprobt. Studierende beantworten Fragestellungen mit audiovisuellen Mitteln anhand klarer Kriterien und Indikatoren. Dabei entstehen Produkte im digitalen Format studentischer, dokumentarischer Kurzfilme, die Wissen konsolidieren, strukturieren und zur weiteren Verwendung audiovisuell aufbereiten. So entsteht gleichzeitig eine spannende und vorbildhafte Form von Deeper Learning.

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Author: Redaktion

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