#icmbeyond18: Das Inverted Classroom Modell lohnt sich … wirklich!

Prof. Dr. Ellen Roemer wird die Keynote am 2. Tag der Konferenz Inverted Classroom and beyond (20. & 21. 2.) halten. Dazu ein sehr gelungener, inspirierender Ausblick:

Wer’s schon einmal gemacht hat, weiß es: ICM ist anders. Und es erfordert Umdenken und einiges an Arbeit und Zeit. Wer macht das schon gerne, wenn eine Lehrveranstaltung mit allen Unterlagen schon steht und man nur nochmal das Datum und ein paar Beispiele anpassen muss? Da ist die Hürde, etwas Neues auszuprobieren, von dem man noch gar nicht weiß, wie es sich anfühlt, ob man es technisch hinkriegt, ob es überhaupt was bringt und von dem man gehört hat, dass es auch noch aufwendig ist recht hoch.

Ich werde auf der icmbeyond18 bei der Keynote (Überblick zum Programm) ein Plädoyer halten, dass ICM sich lohnt. Ob dies der Fall ist, können wir erst beurteilen, wenn wir tatsächlich auch die Kehrseite der Medaille kennen, nämlich die Nutzenseite. Statt sich nur über den Aufwand zu unterhalten, der zusätzlich durch die Umstellung von Modulen entsteht, sollten wir zuerst über die Nutzenseite sprechen.

Denn Ziel sollte es sein, ICM weiter „im Markt auszurollen“ und andere Kolleginnen und Kollegen davon zu begeistern. Um das zu erreichen, müssen (!) wir aber zuerst über den Nutzen von ICM sprechen. Und wir müssen uns trauen, den Nutzen zu messen – auch wenn’s nicht perfekt ist. Sicher gibt es dazu Studien, die den Nutzen von ICM belegen. Aber vielleicht sind doch eigene Messungen, die das eigene (positive) Bauchgefühl bestätigen, doch etwas überzeugender?

Unterm Strich kommt auf jeden Fall was Positives raus – das ist meine Erfahrung – auch wenn man Konzepte umstellen, Drehbücher schreiben, Lernvideos drehen und bearbeiten muss. Hier können wir im Übrigen noch einiges tun, um den Aufwand zu reduzieren oder gar zu teilen. Packen wir’s an ;-).

 

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Author: Redaktion

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