#icmbeyond18: Das E-Portfolio als formatives Assessment-Format in Inverted-Classroom-Szenarien

Claudia Vogeler (Dipl.-Soz.), Beraterin Mediendiadaktik an der HAW Hamburg leistete bei der Konferenz Inverted Classroom and Beyond 20. & 21 . 2. einen Beitrag zur DialogPoster-Session. Hier ihr Poster, sowie ein Padlet, auf dem kollaborativ gearbeitet wurde:

In kompetenzorientierten Lehr-Lernprozessen soll Studierenden das Erreichen definierter Learning Outcomes ermöglicht werden [1]. Komplexen Lernzielen werden konventionelle Formen summativer Leistungsüberprüfung, wie sie beispielsweise in Klausuren üblich sind, allerdings kaum gerecht [2]. Da sich Prüfungsformen aber maßgeblich auf das Lehr- und Lernhandeln der Beteiligten auswirken, erfordert die Überprüfung von Kompetenzentwicklung formative Assessment-Formate [3, 4].

Die Arbeit mit dem E-Portfolio unterstützt auf Seiten der Lernenden die Reflexion eigener Kompetenzentwicklung in authentischen Arbeiten [3]. Lernwege und Lernergebnisse werden nachvollziehbar und bieten Anknüpfungspunkte für gezieltes weiteres Lernen sowie eine zunehmend selbstbestimmte Steuerung individueller Lernprozesse [3, 4]. Indem die E-Portfolio-Arbeit formative Feedbacks – sowohl durch Lernende als auch durch Lehrende – zu erarbeiteten Artefakten und Lerntagebüchern ermöglichen, bieten sich Lehrenden gleichzeitig Chancen zur bedarfsorientierten inhaltlichen und methodischen Gestaltung nachfolgender Lernprozesse [3]. Hier schließen sich besondere Potenziale für die Nutzung des E-Portfolios in Inverted-Classroom-Szenarien an, indem Zwischenergebnisse gezielt für das weitere Lehren und Lernen aufbereitet werden.

Wie ein didaktisches Konzept zum Einsatz von E-Portfolios in Inverted-Classroom-Szenarien aussehen kann, skizziert der Poster-Beitrag „Das E-Portfolio als formatives Assessment-Format in Inverted-Classroom-Szenarien“.

Literaturverweise:

[1]     Schaper, N. (2012). Fachgutachten zur Kompetenzorientierung in Studium und Lehre. HRK-Fachgutachten ausgearbeitet für die HRK von Niclas Schaper unter Mitwirkung von Oliver Reis und Johannes Wildt sowie Eva Horvath Elena Bender. Berlin: BMBF

Link: https://www.hrk-nexus.de/fileadmin/redaktion/hrk-nexus/07-Downloads/07-02-Publikationen/fachgutachten_kompetenzorientierung.pdf

[2]     Wildt, J., Wildt, B. (2011). Lernprozessorientiertes Prüfen im „Constructive Alignment“. In: Berendt, B., Voss, H.-P., Wildt, J. (Hrsg.). Neues Handbuch Hochschullehre. Lehren und Lernen effizient gestalten. [Teil] H. Prüfungen und Leistungskontrollen. Weiterentwicklung des Prüfungssystems in der Konsequenz des Bologna-Prozesses. (pp. H6.1,46). Berlin

Link: https://www.hrk-nexus.de/fileadmin/redaktion/hrk-nexus/07-Downloads/07-03-Material/pruefen.pdf

[3]     Häcker, T. (2005). Portfolio als Instrument der Kompetenzdarstellung und reflexiven Lernprozesssteuerung. In: bwp@ Nr. 8. http://www.bwpat.de/ausgabe8/haecker_bwpat8.pdf, zuletzt aufgerufen am 16.11.2017

Link: http://www.bwpat.de/ausgabe8/haecker_bwpat8.pdf

[4]     Egloffstein, M., Frötschl, C. (2011). Leistungsdarstellung im E-Portfolio-Assessment. Eine empirische Analyse im Hochschulkontext. In: zeitschrift für e-learning. Lernkultur und Bildungstechnologie. E-Portfolios 6/2011 (3), S. 51-62

Weiterführend: Hoffmann C. & Vogeler C. (2017) Mit dem E-Portfolio die Portfolioarbeit digitalisieren – Höhere Kompetenzstufen im Rahmen des Constructive Alignments elektronisch prüfen Link

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Author: Redaktion

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