#icmbeyond18: Inverted Classroom-Modelle erfolgreich planen und realisieren!

Heike Seehagen-Marx, Bergische Universität Wuppertal, Zentrum für Informations- und Medienverarbeitung (ZIM) und Wolfgang Golubski, Oliver Arnold & Frank Grimm,
Westsächsische Hochschule Zwickau, Fak. Physikalische Technik/Informatik gestalten bei der Konferenz Inverted Classroom and beyond 20. & 21. 2. einen  gemeinsamen Workshop (Überblick zum Programm).

Wegweiser für jegliche gute Lehre ist die zielführende Lehrveranstaltungsplanung. Diese wird durch ein Didaktisches Design mit dem Fokus auf das Konzept des Constructive Alignment unterstützt.

Vor diesem Hintergrund sollten auch Inverted Classroom-Lehr-/Lernaktivitäten so geplant und realisiert werden, dass die intendierten Outcomes in der jeweiligen Lehr- und Lernaktivität sowie Prüfung erkennbar werden. Doch wie lässt sich das praxisorientiert mit Blick auf ein Inverted Classroom-Szenario planen und umsetzen, welche Herausforderungen müssen bewältigt werden?

Das Tool „Elektronischer Lehrveranstaltungsplaner (ELP)“ siehe https://www.elp.uni-wuppertal.de/, der Bergischen Universität Wuppertal wird mit Blick auf die didaktischen Konzepte des Constructive Alignment und Inverted Classroom vorgestellt. Die zweite Säule stellt das DIADEM-Modell (1) dar, in dem ein Netzwerk von (Lehr-)Bausteinen definiert ist, um die Agilität (Dynamik und Adaptivität) einer Lehrveranstaltung besser überblicken und beherrschen zu können. Auch dem DIADEM-Ansatz liegt der Inverted Classroom zugrunde.

Anhand des DIADEM-Modells soll die Lehrveranstaltungsplanung mit Hilfe des ELPs aufgezeigt werden. Im DIADEM-Modell sind Lehr-Bausteine die Grundlage der Planung. Bei zehn und mehr Bausteinen den Überblick zu behalten, ist eine der ersten Herausforderungen, denen man begegnet. Dazu kommen die inhärenten Abhängigkeiten der Bausteine. Diese lassen sich zwar als Netzwerk gut darstellen, aber wie entsteht daraus ein zeitlicher Ablaufplan? Wie können geeignete Aufgaben, Übungen oder Praktika entwickelt werden? Ein zeitlicher Ablaufplan ist eher linear, die Abhängigkeiten aber mehrdimensional. Daher sind Best Practices wünschenswert.

Durch kontinuierliches Monitoring können frühzeitig Schwierigkeiten und Probleme erkannt werden, um durch dynamische Anpassungen im Ablaufplan reagieren zu können. Aber welche Auswirkungen kann das auf andere Lernziele haben?

Nach der Vorstellung eines Inverted Classroom Szenarios mit dem ELP-Tool und anschließender Diskussion sind die Teilnehmenden eingeladen, sich mit der ELP-Community zu vernetzen. Es sollen die Herausforderungen in der Planung und im Einsatz bei Lehrveranstaltungen aufgezeigt und diskutiert werden.

(1) vgl. Golubski, W; Arnold O. & Grimm F.: Das DIADEM-Modell – Ein Netzwerk didaktischer Bausteine auf Basis digitaler Medien, in Igel C. (2017). Bildungsräume, Proceedings der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft, S. 159 ff. Link

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Author: Redaktion

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