#icmbeyond18: Musikalisches Gestalten und Interpretieren von Kindergeschichten mit ICM-Videos

Hubert Gruber und Josef Buchner (PH Niederösterreich) berichten in ihrem Beitrag über ein Beispiel einer ICM-gestützten Hochschuldidaktik als Kooperationsprojekt zwischen Musikpädagogik und Medienpädagogik Primarstufe.

Ausgangspunkt unseres Workshops mit ihnen ist ein mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich erarbeitetes ICM-Video in der Länge von zehn Minuten. Es stellt eine Kinderbuchgeschichte in Form einer modernen Fabel vor und ist eine amüsante Auseinandersetzung mit Problemen unserer multikulturellen Gesellschaft und persönlich ästhetischen Selbstkonzepten. Im Video wird exemplarisch ein mögliches Ergebnis eines musikalisch-künstlerischen Gestaltens und Interpretierens von Kindergeschichten vorgestellt.

Die klanglichen Elemente wurden bewusst sehr einfach gehalten. Sie sollen ihnen als Vorlage, Hilfe, Impuls dienen, um daran anknüpfend ihrerseits musikalisch-künstlerisch interessante und vielfältige Kompositionen als Formen des Gestaltens und Interpretierens zu entwickeln und klanglich umzusetzen. Diese werden im Rahmen des Workshops als Weiterführung des bestehenden Projektes filmisch aufgenommen und hinsichtlich ihres ICM ausgerichteten Einsatzes diskutiert und reflektiert werden. Natürlich werden wir ihnen die fertigen ICM-Video-Produkte für ihre eigene weitere Arbeit auf einer von uns eingerichteten Seite zur Verfügung stellen.

Grundlage für das musikalische Gestalten und Interpretieren der Kindergeschichte waren einfache Motivkompositionen zu einzelnen Tierpersonen dieser Fabel. Anleitungen, wie Schritt für Schritt ein Motiv und in der Folge ein ganzes Thema elementar und einfach entwickelt und zusammengebaut, also kom-po-niert werden kann, finden sie in dieser Playlist als ICM-Lernvideos mit einer Länge von zwei bis drei Minuten. Sie sind jederzeit öffentlich einsehbar und nutzbar. Beim Komponieren wurde insbesondere auf die vier musikalischen Parameter, Klanghöhe, -dauer, -stärke und -farbe Bezug genommen. Mit Hilfe der Stairplay-Methode konnte dabei auch das Verständnisses für Notation verstehbar und erlebbar gemacht werden. Eine Vielzahl an Instrumenten werden ihnen im Rahmen des Workshops zur Verfügung gestellt werden, um ihre eigenen Kompositionen so klanglich farbenreich wie möglich zu gestalten. Sie können aber auch gerne eigene Instrumente mitbringen.

Wir freuen uns schon sehr auf die Begegnung mit ihnen und das gemeinsame musikalische und ICM-bezogenen Arbeiten.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.