#icmbeyond18: ICM im schulischen Musikunterricht

Elisabeth Wieland und Andreas Bernhofer vom Mozarteum Salzburg zeigen am ersten Tag der Konferenz, wie der umgedrehte Unterricht im Musikunterricht eingesetzt werden kann.

Um das Konzept des Inverted Classroom Models (ICM) für den schulischen Musikunterricht einzusetzen, muss vor allem der hohe Anteil des praktischen Musizierens berücksichtigt werden. Die Besonderheit des Musikunterrichts liegt im großen Anteil von Musikpraxis, welche vor allem auf das Singen und Musizieren der Lernenden sowie den kreativen Umgang mit Musik abzielt. Unser Beitrag bezieht sich vor allem auf diesen Bereich des Musikunterrichts, für dessen Umsetzung im Sinne des ICM neue methodisch-didaktische Überlegungen angestellt werden müssen.

Im ersten Teil des Workshops sollen anhand kurzer Lernvideos die benötigten Basis-Rhythmen eingeübt werden. Insgesamt werden vier verschiedene Rhythmus-Patterns erarbeitet. Im nächsten Teil des Workshops wird die Becher-Percussion als Basisgroove für eine Liederarbeitung eingesetzt. Dies bietet die Möglichkeit, sofort in die eigentliche gemeinsame musikalische Arbeit einzusteigen. Verschiedene weiterführende Schritte lassen das Lied mit Becher-Percussion zu einem gemeinschaftlichen Musikerlebnis werden. Durch verschiedene, angeleitete Spielvarianten entsteht das fertige Musikstück.  Ein durch Methodenvielfalt angereichertes musikpraktisches Lernen  lässt die musikalische Auseinandersetzung sowie die persönliche kreative Gestaltung nachhaltiger und ganzheitlicher sichtbar werden.

Wir freuen uns auf ein lautstarkes gemeinschaftliches Musikerlebnis mit Ihnen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.