#tdl18fhstp: Key Note Speaker Claude Müller Werder: Gelingensbedingungen von Problem Based Learning

Zum Start unserer Vorberichterstattung zum 7. Tag der Lehre an der FH St. Pölten zum Thema „Problembasiertes Lernen, Projektorientierung, forschendes Lernen & beyond“ am 18. Oktober spricht Josef Weißenböck von SKILL mit unserem heurigen Key Note Speaker Claude Müller Werder, seines Zeichens Professor für wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Didaktik und Methodik und Leiter des Zentrums für Innovative Didaktik an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).

Im Videogespräch gibt er bereits einige sehr interessante Einblicke in seine Key Note beim Tag der Lehre:

Problem-based Learning in Zeiten der Kompetenzorientierung und Digitalisierung der Lehre – ein Widerspruch?

Problem-based Learning wurde vor einigen Jahrzehnten an Hochschulen eingeführt, um insbesondere träges Wissen zu verhindern, d.h. den Transfer von Gelerntem in Anwendungssituationen zu fördern. Unterdessen gibt es viele ähnliche Ansätze wie z.B. Project-based Learning, Inquiry-based Learning oder auch Challenge-based Learning. Die Frage stellt sich, was die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser explorativen Lernansätzen sind.

Zusätzlich ergeben sich für die Hochschulen durch die heutige Informations- und Wissensgesellschaft neue Aufgaben und veränderte Erwartungen wie z.B. die Kompetenzorientierung oder auch die Digitalisierung der Lehre. Prof. Müller Werder erläutert die diesbezüglichen Konzepte, stellt verschiedene Umsetzungsprojekte zur Kompetenzorientierung und Digitalisierung der Lehre an der eigenen Hochschule vor und diskutiert die Frage, ob explorative Lernumgebungen wie beispielsweise Problem-based Learning mit den neuen Anforderungen an die Hochschullehre kompatibel sind.

Hier wird Prof. Müller Werder dann auch erfahrungsgestützt viele bedenkenswerte Inputs zu Gelingensbedingungen von Problem-Based-Learning-Umgebungen einbringen:

  • Wie verhält es sich mit der schwierigen Balance zwischen möglichst großem kreativen Freiraum für die Studierenden und einem notwendigen klaren Rahmen in Sachen Struktur, Organisation?
  • Was passiert, wenn man hier die Studierenden zu sehr alleine lässt?
  • Was bedeutet konkret „angemessener Support“ der Studierenden?
  • Warum ist es wichtig den Lernprozess der Studierenden möglichst gut zu „antizipieren“?
  • Wie wird das Beurteilungssystem möglichst passend zur Lernumgebung designt und was sind hier häufige Fehler und Versäumnisse?
  • Wie weit ist es im Kontext der Digitalisierung möglich flexible Studiengänge zu kreieren, die trotz mitunter radikal reduzierter Präsenzzeit gleichwertige Learning Outcomes erzielen?

In diesem Sinne: gleich anmelden zu unserem 7. Tag der Lehre zu „Problembasiertes Lernen, Projektorientierung, forschendes Lernen & beyond“ am 18. Oktober in St. Pölten: https://www.fhstp.ac.at/de/anmeldung/anmeldung-7-tag-der-lehre

Programminfos hier!

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Author: Redaktion

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