#tdlfhstp18 – (inter)connected Media-Learning: audiovisuelle Medienprojekte als Leistungsnachweise und Wissensspeicher

Michael Doerk (Hochschule Luzern) ist wieder Gast an der FH St. Pölten, diesmal als Beitragender beim spannenden 7. Tag der Lehre . Sein Schwerpunkt ist in diesem Jahr nachhaltige Kreativitätsentwicklung, Ressourcen– und Projektmanagement für Studierende, HochschulpersonalOrganisationen und Kreative mit Hilfe einer von Doerk mitentwickelten webbasierten Software-Suite. Dazu zunächst dieses Video:

Das auf Prävention und Gesundheitsförderung aufgebaute Modell relax-concentrate-create zur Entwicklung und zum Management der persönlichen Ressourcen steht seit 2005 für Studierende der Hochschullandschaft Luzern (Hochschule Luzern, Universität Luzern, Pädagogische Hochschule Luzern) als interdisziplinäres Lehrangebot und seit 2013 auch als eigenständiges Bachelor-Modul am Departement Soziale Arbeit der Hochschule Luzern auf dem Lehrplan. Seit Beginn 2017 liegen die Lerninhalte als webbasierte Software-Suite rcc vor und werden stetig weiterentwickelt. Nicht nur die Studierenden der Hochschule Luzern, sondern auch alle Studierenden sowie das gesamte Hochschulpersonal der Schweiz und rund 450’000 Personen aus Schweizer Organisationen wie dem CERN, der EMPA oder den Universitätsspitälern haben aktuell über rcc die Möglichkeit, sich Kompetenzen und Methoden zum Management der eigenen Ressourcen anzueignen und diese zur Bewältigung ihres Studiums- und Arbeitsalltags einzusetzen. 

Mit Beginn des Herbstsemesters 2018 wurde ein umfassender Relaunch die Software-Suite rcc abgeschlossenMit der Möglichkeit, audiovisuelle Medienprojekte als Leistungsnachweise und Wissensspeicher agil und Softwaregestützt zu erstellen und zu begleiten, wird Wissen bereitgestellt und zur Anwendung gebracht: die Integration audiovisueller und digitaler Medien in Lern– und Lehrprozesse. Sowohl iinterdisziplinären Modulen als auch in Modulen des Departements Soziale Arbeit wird systematisch eine für die Hochschule Luzern neue Form des Leistungsnachweises erprobt. Studierende erhalten nicht mehr den Auftrag, einen schriftlichen Bericht zu verfassen, sondern beantworten eine oder mehrere Fragestellungen im Verlauf eines Moduls mit audiovisuellen Mitteln anhand klarer Kriterien und Indikatoren. Dabei entstehen Produkte im digitalen Format dokumentarischer Kurzfilme, die Wissen konsolidieren, strukturieren und zur weiteren Verwendung audiovisuell aufbereiten

Mit einem neuen Kapitel des Kurses „create“ im Webbased Training der Software-Suite rcc ist es jetzt auch möglich, komprimiertes und vernetztes Wissen für die Durchführung und Begleitung audiovisueller Medienprojekte zu erhalten. Eingebettet in das didaktische Konzept der Software-Suite rcc ist die Website www.becreate.chDort ist es neben der Planung und Durchführung von Workshops zum Kreativitäts- und Innovationsmanagement und dem Planen und Managen von agilen Projekten neuerdings möglich, eine auf die erlernten Kompetenzen abgestimmte konkrete Anwendung zur Entwicklung und zum Management audiovisueller Medienprojekte zu nutzen. Für Projektbegleitende z.B. Dozierende besteht dort die Möglichkeit der Organisation und des Coachings von Gruppen Kreativer bzw. von Studierendengruppen. Nachfolgend verwenden die Autoren in der Regel nur noch die Begriffe Projektbegleitung, Projektbegleitenden o.ä. und sprechen nur noch von z.B. Kreativen. Diese zusammenfassenden Begriffe schliessen ausdrücklich die Perspektive von Dozierenden und Studierenden im Hochschulsetting mit ein. 

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Author: Redaktion

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