#tdlfhstp18 – “Brain-Warming” und interaktives Lehren

Birgit Zürn und Christian Hühn (Zentrum für Managementsimulation, Duale Hochschule Baden Würtenberg, Stuttgart) gestalteten beim 7. Tag der Lehre zum einen den roten Faden intensiv mit, der sich von der Eröffnung über die Plenaraktion bis hin zum Harvesting spannte (Der Beitrag zum Ablauf der Plenaraktion beim Tag der Lehre 2018 ist hier einsehbar). Ein großes Dankeschön des SKILL-Team dafür! Und sie gestalteten einen lebendigen Workshop mit Spielen und Methoden zum nachhaltigen Lernen. Dazu dieses Gespräch:

Der Workshop unseres Teams soll als Inspiration für alle Neugierigen dienen. Es werden praktische und zugleich praxis-erprobte Tools für Workshops und Seminare vorgestellt und ausprobiert, die mit wenig Aufwand für eine Vielzahl an Settings adaptiert werden können. Gleichzeitig soll er für Lehrende/Facilitatoren eine Austauschplattform bieten, in welcher die gegenseitigen Lehrerfahrungen mit dem ‚Problem-based learning‘ diskutiert werden können.

Vorgestellt werden verschiedene Spiele, Methoden, Aktionen, die das Lernen anregen und unterstützen. Spiele wie die „Mystischen Zahlen der Navajo-Indianer“ erlauben es Lehrenden mit einfachen Mitteln, zentrale Aspekte des Lernens wie bspw. Problemlösekompetenz, Resilienz u.v.m. in ihren Veranstaltungen zu thematisieren und daran auch inhaltlich anzuknüpfen. Die Spiele schaffen eine lockere Atmosphäre, brechen Widerstände auf und ermöglichen einen vertiefenden Lerntransfer. Sie sprechen vielfältige Fähigkeiten, die zur Lösung komplexer Problemlagen notwendig sind, an und fördern diese aktiv, u.a.:

  • Problemlösefähigkeit
  • Dialogorientierung und Zusammenarbeit
  • Kritikfähigkeit
  • Resilienz
  • Flexibilität
  • Teamarbeit
  • Kooperationsbereitschaft

Problembasiertes Lernen, Projektorientierung, forschendes Lernen & beyond. „Und was betrifft das mich?“, mag sich die/der ein/e oder andere fragen. Die simple Antwort lautet: „Problembasiertes Lernen geht uns alle an.“ Problembasiertes Lernen passiert in unser aller Alltag. Wir stoßen permanent auf Dinge, die wir nicht wissen, nicht verstehen oder nicht können. Wir müssen Lösungen entwickeln, wie wir diese Hindernisse angehen, die mit unseren vorhandenen Fähigkeiten und unserem Vorwissen nicht überwunden werden können. Das Konzept des problembasierten Lernens basiert darauf, selbstständiges Lernen zu fördern. Es geht darum, Settings zu schaffen, die Lernende ermutigen und auch dazu herausfordern, Lösungen zur Überwindung der Knowledge- bzw. Skill-Barrieren zu schaffen. Dabei kommt den kooperativen bzw. kollaborativen Aspekten besondere Bedeutung zu.

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Author: Redaktion

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