„Der Baum des Wissens“ als ImproImpuls beim ForschungsChillOut #20

Christian F. Freisleben von SKILL war beim 20. ForschungsChillOut der FH St. Pölten eingeladen. Er ist ja nicht nur im Feld Hochschuldidaktik höchst aktiv und setzt auch dort Improvisationsmethoden im Sinne der Angewandten Improvisation ein, er beteiligt sich ebenso an mehreren Forschungsprojekten im Haus wie etwa brelomate / umbrello, bei verschiedenen Innovations-Schecks (FFG) (z. B. für die Firma Linzer Filmfirma Amago und für Südwind (Entwicklungszusammenarbeit)) und Erasmus-Plus Projekten wie etwa impecd.

Beim ForschungsChillOut gab Christian einen ganz kurzen Einblick in die Geschichte des Forschungsprojekts improflair (mehr siehe hier), der Dissertation bei der es um die Frage geht, wie Improvisationsmethoden adaptiert werden müssen, um sie in Bildungssettings online und offline einsetzen zu können. Dann kam die für diesen Zweck entwickelte Methode „Der Baum des Wissens“ zum Einsatz. Eine Wurzel / Grundlage dafür ist sicher die ebenso aus verschiedenen methodischen Herangehensweisen neu zusammengestellte Improvusations-Methode „Wissensschatz“, die nur eine Woche vorher mit wieder großen Erfolg bei einem Workshop für Lehrende an der FH Kärnten mit Christian zum Einsatz gekommen war. Als Vorgabe für den „Baum des Wissens“ habe ich die Frage eingesetzt „Beim ForschungsChillOut hast Du heute viel gehört und gesehen. Pflück von deinem „Baum des Wissens“ eine Frucht, sie steht für eine Erkenntnis von diesem Treffen und was diese bei Dir ausgelöst, wozu dich diese inspiriert hat.“

Die Anwesenden beteiligten sich sehr intensiv daran, und hatten hörbar großen Spaß daran – und waren teil sichtlich überrascht über Antworten ihrer Partner*innen und auch solchen, die sie selbst spontan gegeben hatten. Gleichzeitig war beeindruckend zu sehen, dass dieser „Baum des Wissens“ wirklich für jede*n anders aussah und auch die Frucht, die davon gepflückt wurde – eine schöne Variante, Erkenntnisse aus einem längeren Prozess mit Herangehensweisen des Embodiment kombiniert mit assoziativen Wortelementen zusammenzufassen, sie für sich selbst und für andere wahrnehmbar zu machen.

Ergänzend haben wir noch mit der „Wort für Wort“ Methode gearbeitet. Vorgabe dabei war: „Formuliert bitte zu zweit eine Forschungsfrage, der ihr schon immer nachgehen wollt, die für ein nächstes gemeinsames Forschungsprojekt im Fokus stehen könnte.“ Es entstanden mehrere sehr spannende Fragen, von denen zu hoffen ist, dass sie tatsächlich in kommenden Forschungsvorhaben einfließen.

Christian ist sehr gerne bereit, auch intensivere Workshops mit Lehrenden und/oder Forschenden sowie Mitarbeiter*innen aus allen Feldern an der FH St. Pölten umzusetzen, sowie diese Herangehensweise sowohl für die innovative Gestaltung von Lehrveranstaltungen als auch für die Konzeption sowie u. a. für Phasen der Ideen- und Datengewinnung sowie die Sozialraumanalyse bei partizipativ ausgerichteten Forschungsprojekten einzubringen!

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Author: Redaktion

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