8. Tag der Lehre – Call for Contributions

Am 17. Oktober 2019 findet an der FH St. Pölten bereits zum achten Mal der „Tag der Lehre“ statt. Thematischer Fokus ist diesmal:

„Gelernt wird, was geprüft wird“, oder…?!

Assessment in der Hochschullehre neu denken:
Good Practices – Herausforderungen – Visionen

Wir freuen uns über Einreichungen bis zum 30. 4. 2019! Details dazu:

: D. Al-Kabbani, https://constructive-amusement.weebly.com/
D. Al-Kabbani, https://constructive-amusement.weebly.com/

Ob wir wollen oder nicht: wie wir „prüfen“, steuert das Lernverhalten der Studierenden stärker als viele andere Faktoren im Zusammenhang mit institutionellem Lernen. Für viele Lehrende ist gerade die Umsetzung stimmiger, effektiver und vom Vorbereitungs- und Nachbereitungsaufwand her bewältigbarer Assessmentmodelle die größte Herausforderung innerhalb des „Constructive Alignment“ der didaktischen Planung. Gerade bei der Umsetzung adäquater Assessments im Rahmen innovativer didaktischer Modelle wie etwa Inverted Classroom, problembasiertes Lernen oder Game Based Learning kommen Lehrende rasch an ihre Grenzen. Herkömmliche Prüfungsmethoden sind in diesem Kontext überwiegend nicht mehr brauchbar. Neue, stimmige und praxistaugliche Alternativen zu entwickeln, ist oft aufwändig und bedarf in den meisten Fällen intensiver didaktischer Unterstützung und Begleitung, die nicht immer und überall im erforderlichen Ausmaß zur Verfügung steht.

Auf der anderen Seite können innovative Assessmentmodelle, die sich trauen bewusst ausgetretene Pfade zu verlassen, äußerst motivierende und wirksame „Turbobooster“ für den studentischen Lernfortschritt sein. Kompetenzorientierte und/oder formative Prüfungsmodelle können sich durch eine große Methodenvielfalt und Praxisnähe auszeichnen. Genau deswegen bietet der Tag der Lehre 2019 einen reichhaltigen Marktplatz rund um innovative und inspirierende Assessmentmodelle.

Wir laden daher KollegInnen aus dem gesamten deutschsprachigen Hochschulraum ein, Beiträge zu folgenden Aspekten einzureichen:

  • Rolle von „Prüfen“ im Constructive Alignment – wie kommen wir vom „Bulimie-Lernen“ weg?
  • Summative vs. formative Assessment-Ansätze: assessment of learning vs. assessment for learning
  • Kompetenzorientierte, problembasierte und kollaborativ ausgerichtete Prüfungsformate
  • Assessment überfachlicher Kompetenzen
  • „E-Assessment“: aktuelle Trends und Good Practices
  • Learning Analytics
  • Assessment bei forschenden und/oder interdisziplinären Lehr-Lern-Projekten
  • Self- und Peer-Assessment
  • Modulprüfungen: Good Practices und besondere Herausforderungen
  • Multiple-Choice-Prüfungen: besser als ihr Ruf?
  • Erfahrungen mit „Rubric“-Beurteilungsrastern
  • Die Rolle/Wirkung von Feedback im formativen Assessment
  • Einsatz und Bewertung von ePortfolios
  • Gesprächsorientierte Assessmentformen – neue Ansätze
  • Assessment von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen
  • Umgang mit Prüfungsängsten Studierender
  • Eine Hochschulwelt ohne Prüfungen im klassischen Sinn – Utopie oder Dystopie?
  • u.v.a.m.

Format der Einreichungen:

Wir freuen uns neben klassischen Präsentationen und Workshops insbesondere auch über alternative, kreative Vermittlungsformate. Bitte informieren Sie uns in Ihrer Einreichung über etwaige spezielle Anforderungen, die für die Umsetzung des Beitrags erforderlich sind.

Präsentationen:
Eine Präsentation dauert maximal 30 Minuten (20 min. Vortrag + 10 min. Diskussion). Präsentationen sollten eine Verbindung von praktischen Erfahrungen mit theoretischen Konzepten gewährleisten und praxisrelevante Ergebnisse präsentieren.

Workshops:
Workshops sind teilnehmerInnen-orientiert: eine klar abgegrenzte Fragestellung wird – ausgehend von einem Impuls-Input der Workshopleitung – mithilfe der Vorerfahrungen, Ressourcen und Kompetenzen der TeilnehmerInnen bearbeitet. Ein Workshop dauert 90 Minuten und wird für eine Gruppengröße von max. 15 Personen geplant.

Alternative Vermittlungs-Formate:
Z.B. Dialogorientierte Beiträge für „Knowledge Café“, Poster, Disputationen, Werkstatt-Sessions, theatrale Methoden, Rollen- und Planspiele, u.a.m.

Wir laden weiters dazu ein, im Vorfeld der Tagung Blogbeiträge zu diesen Themen einzureichen.
Maximale Länge: 1.700 Zeichen. Diese sollen ab September 2019 hier erscheinen:
http://skill.fhstp.ac.at und auf den Tag der Lehre vorbereiten – gerne auch mit provokanten Fragen und Thesen.

Einreichprocedere:
Ihr Beitragsabstract senden Sie bitte mittels Einreichungstemplate bis zum 30.4. 2019 an
Josef Weißenböck, E-Mail: josef.weissenboeck@fhstp.ac.at.
Bis zum 20. Mai 2019 wird über die Annahme Ihres Abstracts entschieden und Sie werden dann über das weitere Procedere informiert.

In weiterer Folge haben Sie die Möglichkeit Ihr Abstract zu einem vollwertigen Publikationsbeitrag (Deadline 20. Juli 2019) auszubauen, der dann im Tagungsband zum 8. Tag der Lehre erscheinen wird. Den dafür die Gestaltung der Beiträge relevanten AutorInnenleitfaden erhalten sie nach Annahme Ihres Abstracts.

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Author: Redaktion

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