#tdlfhstp19 – Potentiale von Edularp für die Hochschule

Olivia Fischer, Professorin an der PH Wien und Larpdesignerin brachte sich als Beitragende beim Tag der Lehre 2019 der FH St. Pölten mit einem inspirierenden Beitrag zum Format der Edularp ein (so war sie auch bei einer improvisierten Kurzszene als Einstieg zum Tag der Lehre dabei). Dazu zunächst ein Videogespräch:

In einem Edularp werden Lerninhalte im Rahmen eines Rollenspiels erfahrbar gemacht und in eine dramaturgische Rahmenhandlung eingebunden, die auf Teilnehmende emotional stimulierend wirken kann. Lerninhalte können dadurch nicht nur mit Emotionen verknüpft und dadurch nachhaltiger gelernt werden, sondern es können so auch Möglichkeiten zum Training von sozialen, unternehmerischen und kommunikativen Kompetenzen geschaffen werden. In einer kompetenzfokussierten Ausbildung könnten Edularps kombiniert mit Selbstreflexionskonzepten und Self Assessments eine Ergänzung oder gar einen Ersatz für herkömmliche Prüfungsformate darstellen.

Larp ist ein aus Live Action Roleplay, zu deutsch Liverollenspiel, entstandenes Akronym für eine dem Improvisationstheater und dem Forumtheater verwandte Form des Rollenspiels. Ein Edularp ist ein Larp, das aufgrund seines Designs Lernende beim Erreichen eines vorher definierten Lernzieles unterstützt. Zu einer vollständigen Edularp-Lernsequenz gehören neben der Phase des Spiels jedoch auch eine Vorbereitungs- und Nachbereitungsphase, die den individuellen Lernprozess während des Spiels fördern beziehungsweise steuern können.

Mehr zu Edularps findet sich u. a. hier:

http://www.larpwiki.de/EduLARPhttps://starmanufaktur.lima-city.de/forschung.htmlhttps://www.larp-oesterreich.at/genres/educational/https://nordiclarp.org/

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Author: Redaktion

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