Angewandte Improvisation

Mit dem Begriff „Angewandte Improvisation“ sind Spiele und Methoden gemeint, die sich in dieser Form vom Beginn an des 20. Jahrhundert entwickelt haben, wobei deren Wurzeln sich bis zum Anbeginn der Menschheitsgeschichte zurückverfolgen lassen: Sie greifen Jahrtausende alte Traditionen des Agierens und des von- und miteinander Lernens auf verschiedensten (Handlungs-)Bühnen in allen Lebensbereichen auf. Sie haben u. a. das Potential, Dialog zwischen Lehrenden und Lernenden sowie Partizipation in Lehr- und Forschungsprozessen zu initiieren und zu fördern.

Angewandte Improvisation ist mehr als Theater, mehr als eine große Zahl an Übungen – gearbeitet wird u.a. mit Körperarbeit, Assoziationsspielen, bewusstem Gehen, Spiegeln, improvisierten Szenen und verschiedenen Verfremdungsmethoden.

Christian F. Freisleben forscht aktuell zum Einsatz von Angewandter Improvisation offline und online im tertiären Bildungsbereich. Dazu hat er auch ein Wiki erstellt, das neben der Beschreibung vieler Methoden, ihrer Ursprünge sowie Hinweisen zum Debriefing (Reflexion) einen Überblick zu Einsatzmöglichkeiten, sowie Empfehlungen für Planung und Umsetzung (mit Schwerpunkt auf Bildungs- und Forschungssettings) zusammengestellt. In seinem Blog finden sich zudem allgemeine Informationen zur Dissertation, Beschreibungen des Einsatzes der Methoden (zuletzt u. a. im Studiengang Diätologie, im Hochschuldidaktischen Zertifikat und im SKILL-Weiterbildungsprogramm zu Rhetorik.

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