Design Thinking

Mit Design thinking werden Ideen und Lösungen für komplexe Aufgabenstellungen entwickelt. Entstanden ist diese Herangehensweise in den 1970er Jahren, wobei sich die Wurzeln bis in die Bauhausbewegung der 1920er Jahre zurückverfolgen lassen. Design thinking zeichnet sich zunächst durch die Zusammenarbeit von Menschen aus verschiedensten Disziplinen aus: Bildung, Architektur, Design, Theater, IT, Gesundheit, Soziales, Medientechnik und –management… Diese arbeiten mit einer großen Bandbreite an Methoden in bewusst gestalteten und vielfältig genutzten Settings.

Phasen von Design Thinking werden oft mehrfach wiederholt, um zu möglichst vielfältigen und unkonventionellen Herangehensweisen zu kommen:

  1. Verstehen bzw. Problemdefinition (bzw. Re-Definition)

Fragestellungen formulieren

  1. Beobachten & Inspiration / Fokusieren

Identifikation von Bedürfnissen / Problemen

  1. Point of view (andere Perspektiven einnehmen)

Gewonnene Einsichten u. a. durch storytelling zusammenführen & visualisieren

  1. Ideengenerierung

Verschiedenste Methoden, um neue Ideen ausgehend von den Schritten 1 – 3

  1. Prototyping

Bauen von einfachen Modellen sowohl analog, digital als auch in hybrider Form

  1. Testen

Testen der Modelle unter verschiedensten Bedingungen

 

Einsatz in der Lehre:

  • vorhandenes Wissen übersichtlich aufbereiten und daraus gemeinsam neue Schlüsse ziehen, also auch eine Art forschendes Lernen
  • Entwicklung von Projekten sowie von Forschungsfragen
  • Intensive Auseinandersetzung mit der „Sicht der NutzerInnen“ in verschiedensten Feldern (Medien, IT, Mobilität, Gesundheit, Soziales, Design…)
  • Themenfindung für Bachelor- und Masterarbeiten siehe hier http://www.einfachgutelehre.uni-kiel.de/allgemein/themenfindung-hausarbeit/
  • Gemeinsame Weiterentwicklung von Lehrveranstaltungen

Weiterführende Materialien:

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