Methoden für große Gruppen

Im Folgenden werden in kurzen Stichworten einige Methoden vorgestellt die in Präsenzphasen auch mit einer Gruppengröße von 50plus umsetzbar sind (Links- und Literaturtipps inkl. pdf finden sich hier). Damit diese gelingen ist es wichtig, als Lehrende/r ein umfassendes didaktiches Design für die jeweilige Lehrveranstaltung zu erarbeiten und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Aktives Plenum

Auswahl von Moderation & Dokumentation (min 2, lieber 6 Personen). Lehrende / Lehrender stellt Aufgabe. Moderation sorgt dafür, dass sich möglichst viele im Raum an Aufgabenlösung beteiligen.

 Gruppenpuzzle

Jede Gruppe bearbeitet Gesamtthema: jedes Mitglied in Einzelarbeit anderen Teil. Dann Treffen aller „ExpertInnen“ eines Teilgebiets: Ergebnisse abgleichen. ExpertInnen in Stammgruppe tragen vor.

 Kugellager

Umsetzbar mit Bankreihen, wo Studierende immer um einen Platz weiterrücken und sich gegenseitig Informationen zu einem Thema geben / Fragen stellen.

Diskurs / Hearing / Podiumsdiskussion

Studierende(ngruppen) bereiten verschiedene Positionen zu einem Thema vor und vertreten diese (auch gegeneinander im Bedarfsfall).

DisQSpace / Barcamp (Open Space)

Studierende bereiten Beiträge ähnlich wie bei einer Konferenz vor; es entsteht eine Art (moderierter) Stationenbetrieb.

 World Cafè / Posterspaziergang

Kleingruppen diskutieren / arbeiten an Tischen / Poster im Raum. Moderierter Wechsel wobei eine Variante ist: Ein „Host“ bleibt.

 Soziometrische Übungen

Fragen an Anwesende stellen – diese ordnen sich entsprechend zu / heben die Hand. Dabei können auch bewusst die Reihen eines Hörsaals genutzt werden (Nähe / Distanz / links / rechts…)

 Hörsaalspiele

Der Titel ist Programm; siehe diese Beschreibungen und diese.

 Buzz Group / Think-Pair-Share / Team Based Learning

Auch in großen Gruppen sind jederzeit Formen von Tandems, Triaden, Kleingruppen möglich!

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