ICM Begriffserklärung

Einen guten Einstieg bringt das Video im Modul 1 des ICM-Wikis der Freien Universität Berlin. Ergänzend zur textlichen Erklärung dort noch:

Das ICM unterstützt einen konstruktivistisch bzw. konnektivistisch (ICMKmedium: siehe dazu diesen guten Hintergrund) geprägten Ansatz von Lehre und Forschung. Wichtige Gestaltungsprinzipien sind u. a.:

  • Methodenvielfalt und bewusste Gestaltung der Dynamik sowie des Setting in Lehrveranstaltungen
  • Partizipation und Dialogorientierung inkl. gezielter Einsatz des Ansatzes „Lernen durch Lehren“
  • Kontinuierliches Feedback inkl. gemeinsame Analyse – mit Teilnehmenden und anderen Lehrenden – wie das ICM in Bezug auf die konkrete Lehrveranstaltung läuft / laufen könnte
  • Lehren, lernen, forschen „im Netzwerk“ – also bewusste Einbeziehung von / Vernetzung mit ExpertInnen aus verschiedensten Feldern, wobei ein wichtiger Aspekt ist, dass grundsätzlich jede Person über eine für andere wertvolle / hilfreiche Expertise aus beruflichen und privaten Lebensfeldern verfügt (und ev. Unterstützung benötigt, diese z. B. via (transmedialen) storytelling einbringen zu können)
    • ein Aspekt ist dabei ebenso: eigene Lern“ergebnisse“ / -materialien sind auch für andere Personen Netzwerke spannend & hilfreich, können diesen im Sinne des commons-Ansatz (ICMKmedium: Hintergrund siehe hier) zur Verfügung gestellt, für diese mitgestaltbar werden
  • Lebensweltorientierung – möglichst unmittelbare Verbindung zwischen „Lernstoff“ und Umsetzung(smöglichkeiten) in verschiedenste Praxisfelder, auch durch vielfältige Einblicke in diese und dabei
    • Förderung von „Lernen am Weg“ auch nach dem Prinzip der Serendipität (ICMKmedium: siehe dazu diesen spannenden Hintergrundstext), der Offenheit für Wissen, das am Weg entsteht, dort sicht- und gestaltbar wird
    • Unterstützung, Veränderungspotentiale und -notwendigkeiten in eigenen Lebensfeldern wahrzunehmen, konkrete Schritte dazu zu entwickeln und umzusetzen
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