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Service- und Kompetenzzentrum für
Innovatives Lehren und Lernen

Tag der Lehre 2020: Virtual Reality Trainingssimulation

Nicole Bilek ist Research Assistance an der FH St. Pölten. Sie hat maßgeblich ein Projekt mitgestaltet, bei dem die FH St. Pölten mit dem Roten Kreuz Niederösterreich intensiv zusammengearbeitet hat. Am Tag der lehre 2020 zeigt Nicole in ihrer Präsentation im Innnovations-Track auch Optionen auf, wie sich Virtual Reality in Lernsettings gut integrieren lassen. Dazu zunächst dieses Video:

Virtual Reality ermöglicht es User*innen ein Training auch dann zu absolvieren, wenn es bestimmte Umstände sonst nur schwer oder nicht zulassen (Corona, Kostenfaktoren wie Personalaufwand und Zeit, Beschränkungen durch Gefahrensituationen, etc.). Außerdem erlaubt Virtual Reality eine beinahe unbeschränkte Wiederholung von Trainingsszenarien und ermöglicht dadurch ein besseres Einprägen und Erlernen von bestimmten Aufgaben/Tätigkeiten.
Im Zuge des Projektes „Mixed Reality Based Collaboration 4 Industry“ wurde von Mitarbeiter*innen der Forschungsgruppe Digital Technologies des Instituts fürs Creative\Media/Technologies (ICMT) gemeinsam mit dem Roten Kreuz Niederösterreich eine Trainingsanwendung erstellt, bei der User*innen die Aufgaben eines interimistischen Einsatzleiters (also z.B. im Falle eines Ersteintreffens bei Großschadensereignissen wie Autounfällen mit mehreren beteiligten Fahrzeugen, Zugunglücken, usw.) üben können. Unser Ziel war es herauszufinden ob es möglich ist mit VR die gleichen Lerneffekte zu erzielen als mit den zeit- und kostenintensiven realen Übungen, welche nur in großen zeitlichen Abständen stattfinden können und dabei viel Vorbereitungsarbeiten erfordern, wobei immer nur eine Person trainieren kann und danach das Ausgangsszenario wieder mühsam hergestellt werden muss.
Für dem Training in VR werden bei der Durchführung nur mehr 2 Personen benötigt: ein RKMitarbeiter übt den Einsatz, während die zweite Person die Rolle der Einsatzzentrale übernimmt.
Neben maßgeschneiderten Trainingsanwendungen, wie sie das ICMT umsetzt, gibt es eine Reihe an verfügbaren Anwendungen, die sich für den Einsatz in der Lehre eignen. Virtuelle Räumlichkeiten können erkundet oder gemeinsam mit Schüler*innen/Student*innen/Kolleg*innen selbst gestaltet werden. Beispiele:

Was tun, wenn nicht jeder hat ein Headset hat?
Webtools ermöglichen ein gemeinsames Arbeiten von allen: manche mittels VR, während andere am Computer teilhaben. Beispiel: VirBELA