Good Practices aus der Fernlehre #5: Laborübungen @home in Smart Engineering

Serie: Good Practices aus der Fernlehre der FH St. Pölten

Im Studienjahr 2020/21 werden im Rahmen der Serie „Good Practices aus der Fernlehre“ laufend besonders gelungene Beispiele aus allen Departments der FH St. Pölten auf Teamwork und im SKILL-Blog präsentiert.

​Praktische Laborübungen ohne Labor? Durch die Corona Pandemie und die damit einhergehenden Beschränkungen in der Nutzung der Laborräumlichkeiten vor Ort, musste im Bachelorstudiengang Smart Engineering ein alternatives Fernlehre-Setting auch für die Laborübungen gefunden werden.

Christoph Braun, Assistent der Lehre und Forschung im Bachelorstudiengang Smart Engineering sowie in der Masterklasse Industrie 4.0, hat sich für dieses Problem eine innovative Lösung überlegt und bringt das Labor in Zeiten der Pandemie zu den Studierenden nach Hause.

Copyright: FH St. Pölten, Christoph Braun

Übungen im Labor, aber nicht vor Ort

Um weiterhin an der praktischen Laborlehre teilnehmen zu können, wurden den Studierenden sogenannte Trainerkits zugeschickt. Christoph Braun hat in weiterer Folge das Elektronik-Labor mit Kameras ausgestattet und kann somit seine Arbeit im Labor aufzeichnen und übertragen. Über das Internet werden die Trainerkits vernetzt und die Studierenden können von unterschiedlichen Standorten aus am praktischen Unterricht teilnehmen.

„Problematisch war anfangs vor allem, dass das Labor auf den bisherigen Unterricht in Präsenz abgestimmt ist. Durch die plötzliche Umstellung auf Fernlehre mussten neue Lerninhalte entwickelt werden, die jetzt allerdings noch besser die Themenschwerpunkte Digitalisierung in der Produktion oder auch IoT (Internet of Things) vermitteln. Besonders spannend war es für die Studierenden zu sehen, dass sie auch von zuhause aus mit den Maschinen in der FH oder sogar mit den Trainerkits untereinander interagieren konnten“, erzählt Braun.

Laborübungen zuhause – auch nach Corona?

Christoph Braun plant für den zukünftigen Unterricht bestimmte Inhalte weiterhin in Form des neu entwickelten Lehr/Lern-Szenarios zu gestalten. Vor allem Lehrveranstaltungen, die sich mit der Vernetzung von Menschen und Maschinen beschäftigen, sollen auch nach Corona online umgesetzt werden, sei es als Fernlehre oder auch durch das Verteilen und Vernetzen der Studierenden innerhalb verschiedener Räume der FH St. Pölten.

„Man kann die Inhalte nicht mehr so vermitteln, wie es früher der Fall war, man muss viel Arbeit in die Vorbereitung hineinstecken und den Unterricht didaktisch teilweise neu aufziehen. Investiert man diese Zeit, kann man dadurch aber auch einen viel größeren Wert für die Studierenden generieren“, so Braun über die Umstellung seines Unterrichts.

Details zur konkreten Umsetzung der Übungen finden sich im smartblog des Studiengangs.

In den kommenden Wochen werden weitere besonders gelungene Beispiele von Online-Lehre aus allen Departments der FH hier auf Teamwork und im SKILL-Blog präsentiert.​

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