Game Based Learning

Game Based Learning wird an der FH St. Pölten als hybrider Ansatz in der Nutzung/ Kombination von analogen und digitalen Techniken definiert und schließt alle Szenarien und Formen von “spielendem Lernen” ein. Gamification wird oft in verwandten Diskussionen verwendet, meint aber das Übertragen von spieltypischen Elementen und Prozessen in eigentlich spielfremde Kontexte mit den oft unmittelbaren Zielen der Motivationssteigerung (oft sehr relevant für die Aktivierung der Studierenden und daher mitzudenken!) und der Verhaltensänderung. Beide Begriffe sind für die FH St. Pölten durchaus relevant, da sie in unterschiedlicher Tiefe durch bereits bestehende Methoden und Werkzeuge unterstützt werden. Die FH St. Pölten strebt eine sinnvolle Kombination der bereits bestehenden skizzierten Definitionskomplexe Game Based Learning und Gamification an, um dem Hauptziel der Diversifizierung der Lehre Vorschub zu leisten. 

Game Based Learning an der FH St. Pölten verfolgt folgende unmittelbare Ziele:

  1. Die Lehre an der FHSTP und ihre Methoden zu diversifizieren, hat die oberste Priorität.
  2. Eigenentwicklung von GBL-Ansätzen in digitaler, analoger und hybrider Form für die FHSTP sowie Integration von externen Werkzeugen und Trends.
  3. Eine bedarfsorientierte Sichtbarmachung und Zusammenarbeit der GBL-Community an der FH St. Pölten.

Damit wird bereits gearbeitet an der FH ST. Pölten (Intensivierung jederzeit gewünscht):

  1. SKILL-Quiz ist momentan das digitale Flaggschiff im Bereich von Game Based Learning. Es verbindet die Stärken von mobilen Lernsettings, immer stärker werdender digitaler Nutzung und spielerischem Lernen in Verbindung mit dem im Haus genutzten Learning Management System (LMS). Das große Potential von SKILL-Quiz liegt in der potentiellen Mehrfachnutzung von Multiple Choice -Fragen im LMS, womit dann auch Online- und Offlinetests produktiv gemacht werden können.
  2. Tenjin ist ein an der FH St. Pölten entwickeltes Audience Response System. Der Login zu diesem Service ist mittels Kopplung an das LMS der FH ident und soll gemeinsam mit der einfachen Bedienweise einen möglichst niederschwelligen Eintritt in die Nutzung seitens Lehrender und Studierender ermöglichen.
  3. Der eCampus wurde im Laufe der letzten Jahre um zusätzliche Möglichkeiten erweitert, um die Bereiche von Gamification und Game Based Learning zu unterstützen. Direkt vorhanden sind die Module: “SKILL-Quiz”, “Level-up”, “Fortschrittsbalken”, “Badges” und “HP5”.
  4. Die Nutzung von Plan- und Rollenspielen ist partiell an der FH St. Pölten verbreitet.

Auf diese Elemente soll ein stärkerer Entwicklungsfokus gelegt werden:

  1. Im Bereich des eCampus bestehende Standardnutzungsbeispiele mit den bestehenden Modulen als Schritt für Schritt Anleitungen generieren, vor allem um einen niederschwelligen Eintritt in die Thematik zu erlauben.
  2. Diversifizierung digitaler spielerischer Präsentationsmöglichkeiten, beispielsweise durch das Tool “Powtoon”, welches in hohem Maße mit vorgefertigten Avataren arbeitet und frischen Wind in studentische, aber auch, falls gewünscht, in Dozent*innen Präsentationen bringen kann.
  3. Mittelfristiger Aufbau eines allgemein nutzbaren Pools von Plan- und Rollenspielszenarien für die Nutzung seitens aller Departments. Mit Hilfe vorhandener hausinterner Expertise ein Zentrum für diese Thematik in Österreich aufzubauen, soll als Entwicklungsfokus dienen.
  4. Einsatz von Actionbound an der FHSTP als eine Form von „Location Based Learning“. Damit ist es möglich, appbasiert und mit mobilen Endgeräten auch im Freien verschiedene Lernszenarien in Bewegung auszuführen.
  5. Verstärkter Trend in Richtung haptischer spielerischer Lernmaterialien feststellbar (etwa im kreativen Bereich von Design Thinking). Dazu gibt es inzwischen in SKILL ein umfangreiches Set von LEGO Serious Play zur Entlehnung.
  6. Virtual Reality Szenarien sind teilweise bereits im Einsatz bzw. in vertiefter Planung und werden demnächst in vertiefter Form auch ihren Platz an der FH St. Pölten finden.

Diese Elemente sind noch nicht vertreten an der FH, könnten jedoch eine interessante Erweiterung des Portfolios darstellen:

Ein stark wachsender Trend sind derzeit (Educational) Escape Games. Das Umsetzen eines funktionierenden Prototypen bzw. der Aufbau weiterer Expertise könnte ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der FHSTP werden.

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