Gestaltungsmöglichkeiten

Persönliche Lernumgebung (Personal Learning Environment – PLE)

Für die Initialisierung und Förderung von selbstorganisiertem und selbstbestimmtem Lernen ist die bewusste Wahrnehmung und kontinuierliche Reflexion der persönlichen Lernumgebung ein wichtiger Aspekt.

Es geht zunächst darum, sich bewusst zu werden, wo und mit welchen Werkzeugen Lernen im eigenen Alltag geschieht, also u. a.:

  • in unterschiedlichen Räumen bzw. Raumzonen (z. B. ein Schreibtisch und die dazugehörige Wand) in der Wohnung bzw. dem Haus, wo ein Großteil der Nächte verbracht wird (also auch Studierendenheim usw.)
  • Räume an „Bildungsorten“, u. a. Bibliothek
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Kaffeehaus, Restaurant,…
  • Wartebereiche
  • Notizbuch
  • Laptop, Tablet, Smartphone
  • Twitter, Facebookgruppe, Blog…

In der Reflexion der PLE (siehe dazu dieses Dokument mit Impulsfragen!) ist ein erster Schritt, deren Ist-Stand mit allen Facetten abzubilden. In den Links in der unten angeführten Literatur finden sich dazu einige Beispiele. Sinn macht zudem, bewusst andere Lernumgebungen auszutesten und Erfahrungsberichte mit zu dokumentieren. Ziel ist letztlich Schritt für Schritt die Weiterentwicklung der eigenen PLE in Verbindung mit regelmäßiger Reflexion dieses Prozesses. Ein Aspekt ist dabei, wie Kooperation und Kollaboration mit anderen Lernenden umgesetzt werden kann.

Die Gestaltung der Lehrenden-PLE kann dabei eine gewisse Vorbild- oder inspirierende Wirkung haben.

Literatur- und Linktipps:

Buchem, I. (2013). PLE – Literaturliste. https://ibuchem.wordpress.com/ple/

Panke, S. (2011). Personal Learning Environment und Open Online Course: Neue Formen offenen Lernens im Netz. http://www.e-teaching.org/materialien/artikel/langtext_offen_lernen_panke_2011.pdf

Reß, L. (2008). Persönliche Arbeits- Und Lernumgebung. http://www.dd-learn.de/images/paul_3.0.pdf (sehr hilfreiche Visualisierungen zum Thema)

Schaffert, S., & Kalz, M. (2009). Persönliche Lernumgebungen: Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts. In K. Wilbers & A. Hohenstein (Hrsg.) Handbuch E-Learning (Gruppe 5, Nr. 5.16, pp. 1-24). Köln: Deutscher Wirtschaftsdienst. http://dspace.ou.nl/bitstream/1820/1573/1/schaffert_kalz_ple09_dspace.pdf

Visualisierungsbeispiele

http://learningsupport.at/wp-content/uploads/2010/11/PLE-Tim1.jpg

https://problembaum.wordpress.com/2013/11/19/meine-personliche-lernumgebung-ple/

http://lernspielwiese.com/2013/11/11/meine-ganz-persoenliche-lernumgebung-ple-explizit-gemacht-fuer-euch-sooc1314/

https://onmywayphilosophie.files.wordpress.com/2014/01/lernumgebung.jpg

https://blogs.uni-bremen.de/mcr2/2015/10/20/ein-kleiner-einblick-in-meine-persoenliche-lernumgebung-ple/

http://philip-stade.de/personal-learning-environment-2016/

Persönlicher Werkzeugkasten / persönliche Arbeits- und Lernumgebung

Wählen Sie eine weitere Methode

Aktives Plenum

Auswahl von Moderation & Dokumentation (min 2, lieber 6 Personen). Lehrende / Lehrender stellt Aufgabe. Moderation sorgt dafür, dass sich möglichst viele im Raum an Aufgabenlösung beteiligen.

Gruppenpuzzle

Jede Gruppe bearbeitet Gesamtthema: jedes Mitglied in Einzelarbeit anderen Teil. Dann Treffen aller „ExpertInnen“ eines Teilgebiets: Ergebnisse abgleichen. ExpertInnen in Stammgruppe tragen vor.

Kugellager

Umsetzbar mit Bankreihen, wo Studierende immer um einen Platz weiterrücken und sich gegenseitig Informationen zu einem Thema geben / Fragen stellen.

Diskurs / Hearing / Podiumsdiskussion

Studierende(ngruppen) bereiten verschiedene Positionen zu einem Thema vor und vertreten diese (auch gegeneinander im Bedarfsfall).

DisQSpace / Barcamp (Open Space)

Studierende bereiten Beiträge ähnlich wie bei einer Konferenz vor; es entsteht eine Art (moderierter) Stationenbetrieb.

World Cafè / Posterspaziergang

Kleingruppen diskutieren / arbeiten an Tischen / Poster im Raum. Moderierter Wechsel wobei eine Variante ist: Ein „Host“ bleibt.  (Variante: Pro Action Café)

Soziometrische Übungen

Fragen an Anwesende stellen – diese ordnen sich entsprechend zu / heben die Hand. Dabei können auch bewusst die Reihen eines Hörsaals genutzt werden (Nähe / Distanz / links / rechts…)

Hörsaalspiele

Der Titel ist Programm; siehe diese Beschreibungen

Glückstopf / Buzz Group /
Think-Pair-Share

Auch in großen Gruppen sind jederzeit Formen von Tandems, Triaden, Kleingruppen möglich! (siehe auch diese Varianten für Think Pair Share)

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