Gestaltungsmöglichkeiten

Posterspaziergang

In einer vergleichsweise kurzen Zeit können mit dieser Methode gemeinsam neue Ideen gesammelt als auch vorhandenes Wissen übersichtlich strukturiert und miteinander ergänzt werden. Es entsteht ein aktivierender, intensiver Austausch, an dem alle gleichzeitig mitwirken. Im Raum stehen Plakate zur Verfügung (auf Flipchart oder Brown Paper auf Pinnwand). Diese können durch Onlinetools ergänzt sein (z. B. Etherpad – also etwa Cryptpad oder ZumPad).

Variante A: Auf den Plakaten finden sich zum Thema Überschriften (einzelne Worte, Sätze, Kategorien) – diese können auch als Vorbereitungsaufgabe von Studierenden selbst ergänzt oder gänzlich eigenständig entwickelt werden.

Variante B: Die Plakate sind zunächst leer.

Die Gruppe wird in etwa gleich große Kleingruppen geteilt (Tipps dazu siehe hier), wobei auch eine Person allein an einem Plakat arbeiten kann. Jede Kleingruppe geht zu einem Plakat und beginnt dort vorhandenes Wissen zu sammeln und/oder zu diskutieren sowie parallel entstehende Gedanken oder Ergebnisse in Stichworten aufzuschreiben.

Nach einiger Zeit Wechsel ankündigen, der ca. 1 – 2 Minuten später umgesetzt wird. Die Kleingruppen gehen zu anderen Plakaten und lesen zunächst, was dort steht. Gefällt etwas besonders gut wird ein Herz, ein Ausrufezeichen, ein Smiley dazu gezeichnet oder der Begriff unterstrichen. Löst etwas Verwirrung aus oder soll etwas im weiteren Prozess hinterfragt werden, wird ein Fragezeichen dazu gefügt. Wird eine Aussage abgelehnt, wird ein „sad smiley“ oder ein Blitz dazu gezeichnet. Dann wird Vorhandenes kommentiert oder mit zusätzlichen Erkenntnissen ergänzt.

Je nach verfügbarer Zeit besuchen die Anwesenden alle oder nur einen Teil der Plakate im Raum

Abschluss: Gemeinsames Ansehen der Plakate, Diskussion dazu. Mögliche Ergänzung: Festhalten einer Synthese auf einem zusätzlichen Plakat.

Für Variante B  werden vor oder während des Abschlusses Überschriften für die Plakate gefunden.

Einsatzmöglichkeiten:

  • Wiederholung und Festigung von Inhalten
  • alle Personen im Raum bekommen (wieder) den gleichen Wissensstand
  • Sichtbarmachen von vorhandenen Wissen oder von Wissenslücken
  • Brainstorming
  • (Weiter)Entwicklung von Abläufen
  • Kann Diskussionsprozesse unterstützen oder Materialien dafür liefern
  • Projektentwicklung

Wählen Sie eine weitere Methode

Aktives Plenum

Auswahl von Moderation & Dokumentation (min 2, lieber 6 Personen). Lehrende / Lehrender stellt Aufgabe. Moderation sorgt dafür, dass sich möglichst viele im Raum an Aufgabenlösung beteiligen.

Gruppenpuzzle

Jede Gruppe bearbeitet Gesamtthema: jedes Mitglied in Einzelarbeit anderen Teil. Dann Treffen aller „ExpertInnen“ eines Teilgebiets: Ergebnisse abgleichen. ExpertInnen in Stammgruppe tragen vor.

Kugellager

Umsetzbar mit Bankreihen, wo Studierende immer um einen Platz weiterrücken und sich gegenseitig Informationen zu einem Thema geben / Fragen stellen.

Diskurs / Hearing / Podiumsdiskussion

Studierende(ngruppen) bereiten verschiedene Positionen zu einem Thema vor und vertreten diese (auch gegeneinander im Bedarfsfall).

DisQSpace / Barcamp (Open Space)

Studierende bereiten Beiträge ähnlich wie bei einer Konferenz vor; es entsteht eine Art (moderierter) Stationenbetrieb.

World Cafè / Posterspaziergang

Kleingruppen diskutieren / arbeiten an Tischen / Poster im Raum. Moderierter Wechsel wobei eine Variante ist: Ein „Host“ bleibt.  (Variante: Pro Action Café)

Soziometrische Übungen

Fragen an Anwesende stellen – diese ordnen sich entsprechend zu / heben die Hand. Dabei können auch bewusst die Reihen eines Hörsaals genutzt werden (Nähe / Distanz / links / rechts…)

Hörsaalspiele

Der Titel ist Programm; siehe diese Beschreibungen

Glückstopf / Buzz Group /
Think-Pair-Share

Auch in großen Gruppen sind jederzeit Formen von Tandems, Triaden, Kleingruppen möglich! (siehe auch diese Varianten für Think Pair Share)

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