Gestaltungsmöglichkeiten

Science Slam

In den 1980er Jahren entstand in den USA das Format Poetry Slam: Dabei werden mehr oder weniger poetische Texte mit einem Zeitlimit von drei Minuten vorgetragen. Zufällig ausgewählte Menschen aus dem Publikum bewerten dann die Vortragenden mit Wertungsnoten von 0 bis 10. Nach sehr ähnlichen Grundprinzipien läuft ein Science Slam ab (im deutschen Sprachraum seit 2006 so bezeichnet), wobei (Nachwuchs)Wissenschafter*innen ein Zeitlimit von 10 Minuten haben und für die Präsentation Hilfsmittel (Power Point, Prezi, Anschauungsmaterialien, Live-Experimente usw.) verwenden dürfen.

Einsatz in der Lehre

  • Alternative zu Referaten
  • Zusammenfassung von Lehrveranstaltungen durch Studierende
  • Präsentation von Ergebnissen aus Projekten, an denen parallel im Rahmen einer Lehrveranstaltung gearbeitet wurde oder auch zu Bachelor- / Masterarbeiten einer Gruppe
  • Als Übungsformat für Pitches (Bereich Projekte, Werbung, Design…)

Weiterführende Links:

Literaturhinweis: Eisenbarth, B. & Weißkopf M. (2012). Science Slam: Wettbewerb für junge Wissenschaftler. In Dernbach B., Kleinert C., Münder H.: Handbuch Wissenschaftskommunikation. Springer.

Wählen Sie eine weitere Methode

Aktives Plenum

Auswahl von Moderation & Dokumentation (min 2, lieber 6 Personen). Lehrende / Lehrender stellt Aufgabe. Moderation sorgt dafür, dass sich möglichst viele im Raum an Aufgabenlösung beteiligen.

Gruppenpuzzle

Jede Gruppe bearbeitet Gesamtthema: jedes Mitglied in Einzelarbeit anderen Teil. Dann Treffen aller „ExpertInnen“ eines Teilgebiets: Ergebnisse abgleichen. ExpertInnen in Stammgruppe tragen vor.

Kugellager

Umsetzbar mit Bankreihen, wo Studierende immer um einen Platz weiterrücken und sich gegenseitig Informationen zu einem Thema geben / Fragen stellen.

Diskurs / Hearing / Podiumsdiskussion

Studierende(ngruppen) bereiten verschiedene Positionen zu einem Thema vor und vertreten diese (auch gegeneinander im Bedarfsfall).

DisQSpace / Barcamp (Open Space)

Studierende bereiten Beiträge ähnlich wie bei einer Konferenz vor; es entsteht eine Art (moderierter) Stationenbetrieb.

World Cafè / Posterspaziergang

Kleingruppen diskutieren / arbeiten an Tischen / Poster im Raum. Moderierter Wechsel wobei eine Variante ist: Ein „Host“ bleibt.  (Variante: Pro Action Café)

Soziometrische Übungen

Fragen an Anwesende stellen – diese ordnen sich entsprechend zu / heben die Hand. Dabei können auch bewusst die Reihen eines Hörsaals genutzt werden (Nähe / Distanz / links / rechts…)

Hörsaalspiele

Der Titel ist Programm; siehe diese Beschreibungen

Glückstopf / Buzz Group /
Think-Pair-Share

Auch in großen Gruppen sind jederzeit Formen von Tandems, Triaden, Kleingruppen möglich! (siehe auch diese Varianten für Think Pair Share)

Menu

Methoden

Tools

Angebote

Projekte