Gestaltungsmöglichkeiten

Tipps für Kleingruppen & Peer Learning / Assessment

In innovativen didaktischen Ansätzen ist der bewusste Einsatz von Kleingruppenarbeit ein wesentliches Element. Mit dieser werden Peer Learning sowie Peer Assessment überhaupt erst möglich. Unterstützt wird dabei in (online) Vorbereitungs- und Präsenzphasen u.a.:

  • Methodenvielfalt
  • selbstorganisiertes Lernen inkl. dem wichtigen Aspekt der gegenseitigen Unterstützung
  • Aktivierung der Studierenden und Steigerung der Motivation bzw. Möglichkeiten zur Partizipation
  • Unterstützung der Rollenflexibilität: Studierende übernehmen auch Aufgaben wie Erklärung, (An)Leitung, Moderation, Koordination, Präsentation & Visualisierung, eigenständiges Entwickeln von Lern- und Forschungsfragen bzw. -aufgabenstellungen, konstruktives Feedback geben inkl. Bewertung von Leistungen
    • damit gefördert werden auch Kompetenzen auf Ebenen wie Handlungs-, Methoden-, Sozial- und Fachkompetenz

Als Hintergrund zu diesem Thema gibt es:

  • Eine Prezi-Präsentation mit grundlegenden Hinweisen zu Rahmenbedingungen und Möglichkeiten von Peer Learning / Arbeiten in Kleingruppen
  • Hinweise, wie sich Mitglieder von Kleingruppen gegenseitig Rückmeldung geben und die Verläufe in der Gruppe reflektieren können
  • Ideen für das Bilden von Kleingruppen (entstanden in einem Workshop von Christian F. Freisleben mit Lehrenden am FH Campus Wien; Fotoprotokoll)
    • ergänzend: Ideen für Kennenlernphasen (entstanden in einem Wokshop mit Christian F. Freisleben mit Lehrenden an der FH St. Pölten; Fotoprotokoll)
  • Weiterführend: Ein Google Dok (Kommentare herzlich willkommen!) mit Beispielen, wie im Hochschulbereich Peer Assessment, Mentoring und Tutoring umgesetzt werden können
  • Ebenso zum Einsatz kommen kann in einer Kleingruppe ein – auch gemeinsames – Arbeiten an einem Lerntagebuch, dazu dieses Pdf mit Impulsfragen
  • Beispiel für den Weg eines Peer Assessment (ebenso entstanden in einem Workshop von Christian F. Freisleben mit Lehrenden am FH Campus Wien)

 

Weiterführende Literatur:

Wählen Sie eine weitere Methode

Aktives Plenum

Auswahl von Moderation & Dokumentation (min 2, lieber 6 Personen). Lehrende / Lehrender stellt Aufgabe. Moderation sorgt dafür, dass sich möglichst viele im Raum an Aufgabenlösung beteiligen.

Gruppenpuzzle

Jede Gruppe bearbeitet Gesamtthema: jedes Mitglied in Einzelarbeit anderen Teil. Dann Treffen aller „ExpertInnen“ eines Teilgebiets: Ergebnisse abgleichen. ExpertInnen in Stammgruppe tragen vor.

Kugellager

Umsetzbar mit Bankreihen, wo Studierende immer um einen Platz weiterrücken und sich gegenseitig Informationen zu einem Thema geben / Fragen stellen.

Diskurs / Hearing / Podiumsdiskussion

Studierende(ngruppen) bereiten verschiedene Positionen zu einem Thema vor und vertreten diese (auch gegeneinander im Bedarfsfall).

DisQSpace / Barcamp (Open Space)

Studierende bereiten Beiträge ähnlich wie bei einer Konferenz vor; es entsteht eine Art (moderierter) Stationenbetrieb.

World Cafè / Posterspaziergang

Kleingruppen diskutieren / arbeiten an Tischen / Poster im Raum. Moderierter Wechsel wobei eine Variante ist: Ein „Host“ bleibt.  (Variante: Pro Action Café)

Soziometrische Übungen

Fragen an Anwesende stellen – diese ordnen sich entsprechend zu / heben die Hand. Dabei können auch bewusst die Reihen eines Hörsaals genutzt werden (Nähe / Distanz / links / rechts…)

Hörsaalspiele

Der Titel ist Programm; siehe diese Beschreibungen

Glückstopf / Buzz Group /
Think-Pair-Share

Auch in großen Gruppen sind jederzeit Formen von Tandems, Triaden, Kleingruppen möglich! (siehe auch diese Varianten für Think Pair Share)

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