Gestaltungsmöglichkeiten

Zeichnen als didaktische Ausdrucksform

Viele Menschen erleben „Zeichnen“ als Kunstform bzw. kreative Technik, die nur bestimmten, besonders „talentierten“ Menschen vorbehalten zu sein scheint. Die Praxis – sobald man sich einfach traut mit leicht erlernbaren Tools und Techniken zu experimentieren –  zeigt jedoch: Jeder Mensch ist fähig, sich auch durch einfachste grafische Elemente auszudrücken sowie dadurch gemeinsam mit anderen tiefgehende Lernprozesse kollaborativ zu gestalten. Zum Einsatz kommen können solche Visualisierungen u. a. in folgenden Feldern:

cc_by_nc_TeresaSposato
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  • Planung, Umsetzung, Dokumentation und Reflexion von
    • (Teilen von) Lehrveranstaltungen,
    • Forschungsprojekten oder
    • Bildungsveranstaltungen wie etwa Fachkonferenzen.
  • Planung, Umsetzung, Dokumentation, Reflexion von Rechercheprozessen
    • Strukturierung, (Neu)Verknüpfung und Ergänzung von gefundenen / im Lernprozess entstehenden Wissensinhalten
  • Sichtbarmachen von vorhandenem Wissen, Wissenslücken, Vorurteilen, Klischees…
  • Annäherung an, bewusste Wahrnehmung sowie Verstehen und Dekonstruktion von komplexen Wissensinhalten also z. B. von Abläufen, Zusammenhängen, Prozessen (in Feldern wie u. a. Technologie, Biologie / Medizin, Design, Kommunikation, Weiterentwicklung sowie Change-Management von/in Unternehmen und Institutionen)
  • Planung sowie Visualisierung (also gleichzeitig Dokumentation) von Einzel- und Gruppenarbeiten
  • Sammeln, strukturieren, verknüpfen von Meinungen, Hoffnungen, Ängsten verschiedenster Zielgruppen in einer partizipativ und auf Empowerment ausgerichteten Weise

Wir wollen sowohl Lehrende als auch Studierende an der FH St. Pölten dazu animieren sowie dabei unterstützen, zeichnerische Methoden in einer breiten Vielfalt einzusetzen: Sowohl in der Planung von Lehrveranstaltungen, als auch in deren Umsetzung und Reflexion.

Dazu liefern wir auch Hintergrundinformationen zu einfachen Visualisierungstechniken wie

Im SKILL-Büro haben wir eine Sammlung verschiedenster Stifte aufliegen, die jederzeit ausgeliehen werden können, wobei wir dann um Erfahrungsberichhte zu den Einsatzszenarien bitten. Erstellt haben wir auch Informationen, mit denen Online-Skizzen erstellt, geteilt und gemeinsam bearbeitet werden können.

Literaturtipps zum Erweitern des persönlichen visuellen Alphabets:

  • Nitsche, Petra (2015): Bildsprache – Formen und Figuren in Grund- und Aufbauwortschatz. Bonn: managerseminare, Edition Trainingaktuell
  • Toselli, Mauro (2016): 100+1 Drwaing ideas for sketchnotes and doodles. Amazon Distribution.
  • Wehr, Tanja (2017). Sktechnote – Starthilfe. Frechen: mitp-Verlag
  • Weiss, Anja (2016). Sketchnotes & Graphic Recordings – eine Anleitung. Heidelberg: dpunkt.verlag

Wählen Sie eine weitere Methode

Aktives Plenum

Auswahl von Moderation & Dokumentation (min 2, lieber 6 Personen). Lehrende / Lehrender stellt Aufgabe. Moderation sorgt dafür, dass sich möglichst viele im Raum an Aufgabenlösung beteiligen.

Gruppenpuzzle

Jede Gruppe bearbeitet Gesamtthema: jedes Mitglied in Einzelarbeit anderen Teil. Dann Treffen aller „ExpertInnen“ eines Teilgebiets: Ergebnisse abgleichen. ExpertInnen in Stammgruppe tragen vor.

Kugellager

Umsetzbar mit Bankreihen, wo Studierende immer um einen Platz weiterrücken und sich gegenseitig Informationen zu einem Thema geben / Fragen stellen.

Diskurs / Hearing / Podiumsdiskussion

Studierende(ngruppen) bereiten verschiedene Positionen zu einem Thema vor und vertreten diese (auch gegeneinander im Bedarfsfall).

DisQSpace / Barcamp (Open Space)

Studierende bereiten Beiträge ähnlich wie bei einer Konferenz vor; es entsteht eine Art (moderierter) Stationenbetrieb.

World Cafè / Posterspaziergang

Kleingruppen diskutieren / arbeiten an Tischen / Poster im Raum. Moderierter Wechsel wobei eine Variante ist: Ein „Host“ bleibt.  (Variante: Pro Action Café)

Soziometrische Übungen

Fragen an Anwesende stellen – diese ordnen sich entsprechend zu / heben die Hand. Dabei können auch bewusst die Reihen eines Hörsaals genutzt werden (Nähe / Distanz / links / rechts…)

Hörsaalspiele

Der Titel ist Programm; siehe diese Beschreibungen

Glückstopf / Buzz Group /
Think-Pair-Share

Auch in großen Gruppen sind jederzeit Formen von Tandems, Triaden, Kleingruppen möglich! (siehe auch diese Varianten für Think Pair Share)

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