Gestaltungsmöglichkeiten

Grids & Gestures

In der Technik „grids & gestures“ wird mit Blättern gearbeitet, auf denen zunächst ein Raster (Grid) gezeichnet wird. In die entstehenden Flächen wird mit einfachsten Linien und Punkten bzw. Schraffierungen gearbeitet (gestures). Dabei können auch Flächen bewusst leer gelassen werden.

Damit werden z. B. Ereignisse und Abläufe visualisiert bzw. Emotionen die dabei entstanden sind. Darstellbar wird so etwa der Verlauf einer Lehrveranstaltung oder auch eines Projektes und einzelner Schritte daraus, die in dieser geplant und umgesetzt wird. Reflektiert werden kann zudem der Verlauf und der Wissenserwerb während einzelner Lernschritte und wie deren Umsetzung erlebt wurde.

„Grids & Gestures“ sind weiters ein spannendes Instrument, um die Produktion verschiedener Medien vorzubereiten, zu begleiten und umzusetzen: Texte – also auch Bachelor- und Masterarbeiten -, Podcasts, Videos. Sie können u. a. helfen die Dramaturgie zu entwickeln bzw. um diese zu analysieren.

Entwickelt wurden „Grids & Gestures“ von Nick Sousanis – er ist ein Comiczeichner, sowie Lehrender und Professor an der San Francisco State University. 2015 veröffentlichte er seine Dissertation „Unflattening“ als Graphic Novel- in zeichnerischer Form setzte er sich in diesem wegweisenden Werk mit der Wahrnehmung auseinander, die aus Sousanis Sicht immer ein aktiver Prozess ist, genauso wie die Aneignung von und Auseinandersetzung mit Wissensinhalten.

Sousanis N. (2015). Unflattening, Cambridge: Harvard University Press

Sousanis, N. (2015). Grids and Gestures: A Comics Making Exercise. SANE journal: Sequential Art Narrative in Education, 2(1), 8.

Sousanis, N. (o. J.). Grids & Gestures. Abgerufen 1. 6. 17 http://spinweaveandcut.com/grids-and-gestures/

Beispiele für Grids & Gestures mehr

Grids:

Manga: http://manga-apps.deviantart.com/gallery/25320254/TEMPLATE-Page-Layouts

Comic https://www.printablepaper.net/category/comics

einzelne “Streifen” http://www.timvandevall.com/printable-paper/blank-comic-strip-templates-free-printable-pdfs/

Wählen Sie eine weitere Methode

Aktives Plenum

Auswahl von Moderation & Dokumentation (min 2, lieber 6 Personen). Lehrende / Lehrender stellt Aufgabe. Moderation sorgt dafür, dass sich möglichst viele im Raum an Aufgabenlösung beteiligen.

Gruppenpuzzle

Jede Gruppe bearbeitet Gesamtthema: jedes Mitglied in Einzelarbeit anderen Teil. Dann Treffen aller „ExpertInnen“ eines Teilgebiets: Ergebnisse abgleichen. ExpertInnen in Stammgruppe tragen vor.

Kugellager

Umsetzbar mit Bankreihen, wo Studierende immer um einen Platz weiterrücken und sich gegenseitig Informationen zu einem Thema geben / Fragen stellen.

Diskurs / Hearing / Podiumsdiskussion

Studierende(ngruppen) bereiten verschiedene Positionen zu einem Thema vor und vertreten diese (auch gegeneinander im Bedarfsfall).

DisQSpace / Barcamp (Open Space)

Studierende bereiten Beiträge ähnlich wie bei einer Konferenz vor; es entsteht eine Art (moderierter) Stationenbetrieb.

World Cafè / Posterspaziergang

Kleingruppen diskutieren / arbeiten an Tischen / Poster im Raum. Moderierter Wechsel wobei eine Variante ist: Ein „Host“ bleibt.  (Variante: Pro Action Café)

Soziometrische Übungen

Fragen an Anwesende stellen – diese ordnen sich entsprechend zu / heben die Hand. Dabei können auch bewusst die Reihen eines Hörsaals genutzt werden (Nähe / Distanz / links / rechts…)

Hörsaalspiele

Der Titel ist Programm; siehe diese Beschreibungen

Glückstopf / Buzz Group /
Think-Pair-Share

Auch in großen Gruppen sind jederzeit Formen von Tandems, Triaden, Kleingruppen möglich! (siehe auch diese Varianten für Think Pair Share)

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