eCampus

Was ist der eCampus

Der eCampus stellt seit 2006 das Learning Management System der FH St. Pölten dar. Dabei wird auf die Open Source Software des größten Anbieters derartiger Systeme, Moodle, zurückgegriffen. Wir nutzen derzeit die Version Moodle 3.6.3 (dies ist eine wichtige Information, wenn Sie sich selbsttätig vertiefend auf dieser ausdrücklich empfohlenen Seite einlesen wollen: https://docs.moodle.org/310/de/Hauptseite ). Der eindeutige Vorteil der Nutzung von eCampus und Moodle als dahinterliegender Software ist die Datenhoheit, da die FH St. Pölten den eCampus selber hosted. Moodle agiert dabei nicht primär als Content Management System, sondern um ein optimales Lernen zu ermöglichen.

Der eCampus hilft Ihnen dabei, sowohl Lernmaterialien als auch Lernaktivitäten in einer einzigen Plattform zu organisieren und abzuwickeln. Die Lernmaterialien sind dabei gewöhnlich Inhalte, die von der lehrenden Seite asynchron zur Verfügung gestellt werden und eine optimale Struktur durch den Lernpfad geben sollen. Bei den Lernaktivitäten sind demgegenüber die Studierenden gefragt – sie sollen ein aktives Lernen bei den Studierenden anregen. Bei den Lernaktivitäten gibt es eine Reihe von Werkzeugen mit unterschiedlichsten Verwendungsszenarien in Lehrveranstaltungen. Aktivierung kann in Form von Wissensüberprüfungen (Test, Offlinetest, Audience Response System-Tenjin…) stattfinden, jedoch auch kollaborative Arbeitssettings und selbstgesteuerte Wege des Lernens werden gefördert (mobiles Quizbasiertes Lernen, Peer Assessment, Lerntagebücher,…). Als überaus nützlich haben sich auch die aktive Einbindung von HP5 zur Gestaltung interaktiver Lerninhalte sowie das Anlegen von Wikis und Datenbanken erwiesen. 

Mit dem eCampus kann der gesamte Lernprozess der Studierenden, ausbalanciert angewendet, optimal begleitet werden und im Falle verschiedener, im eCampus definierter Bewertungsgrundlagen (wie Skalen und Rubrics) bewertet werden bzw. auch die Anwesenheit festgehalten werden. Als organisatorisch nützlich hat sich die Implementierung von Gruppenzuordnungs- bzw. Gruppenbildungswerkzeugen erwiesen, die ein beständiges Thema in Lehrveranstaltungen aufgreift.  Bequem können Sie auch mit verschiedenen Fragentypen (Multiple Choice, Zuordnung,…) arbeiten, um diese dann in verschiedenen Settings einzusetzen oder sich über mehrere Semester eine größere Fragensammlung anzulegen, von dem Ihre Studierenden und Ihre Lehre dann später profitieren können. 

Insgesamt kann der eCampus ein sehr mächtiges Werkzeug in Ihrem Lehralltag darstellen und es lohnt die weitere Vertiefung darin, insbesondere auch deshalb, weil beständig an der Weiterentwicklung des eCampus gearbeitet wird und neue Features installiert werden.

Arbeitsmaterial

Mit „Datei“, „Textfeld“, „Textseite“, „Links/Url“ und „Verzeichnis“ können Studierenden verschiedene Materialien online zur Verfügung gestellt werden. Mit „Buch“ können verschiedene Inhalte zusammengefasst und übersichtlich dargestellt werden. (Einige dieser grundlegenden Funktionen werden in Erklärvideos bei den Informationen für neue Lehrende am eCampus vorgestellt).

Statt endlos durch lange Texte am Bildschirm zu scrollen, teilen Sie Ihre Lerninhalte auf kurzen Seiten innerhalb des Buchs auf.

Ergänzen Sie die Texte um Grafiken, Bilder oder multimediale Inhalte, um den Inhalt verständlich zu gestalten. Ein Cheatsheet zur Aktivität Buch findet sich hier.

Mit dem Lernmaterial "Datei" können Trainer/innen eine Datei als Kursressource bereitstellen. Nach Möglichkeit wird die Datei in der Kursoberfläche angezeigt; andernfalls werden die Teilnehmer/innen zum Herunterladen aufgefordert. Die Datei kann zugehörige Daten enthalten, beispielsweise eingebettete Bilder in einer HTML-Seite.

Beachten Sie, dass die Teilnehmer/innen die entsprechende Software brauchen, um die Datei zu öffnen.

Eine Datei kann verwendet werden um:

  • • Präsentationen für den Unterricht zu teilen
  • • eine Mini-Webseite als Kursressource einzubinden
  • • Entwurfdatein bereitzustellen, damit die Teilnehmer/innen diese bearbeiten und zur Bewertung einreichen können

Mehr zu "Datei" von Moodle.

Mit einer URL verlinken Sie auf vorhandene Seiten im Internet. Damit lenken Sie Ihre Teilnehmer/innen direkt zu geeigneten Informationsquellen und Lernmaterialien. Die Verlinkung vermeidet urheberrechtliche Probleme beim Kopieren von Inhalten.

Legen Sie fest, ob die verlinkte Seite in einem neuen Fenster geöffnet oder in die Kursumgebung eingebettet werden soll.

Sie können mit dieser Aktivität auch die Teilnehmer/innen zu Ihrem MS Teams oder Cisco WebEx Meeting Raum bringen.

Hinweis: Verlinkungen und URLs können mit dem Texteditor auch in jede andere Seite oder Aktivität integriert werden.

Beschreibung zu "Link" von Moodle.

Ein Textfeld wird auf der Kursseite angezeigt, z.B. als Überschrift, als Hinweis, als kurzer Lerninhalt oder zur Orientierung. Ein Textfeld kann auch multimediale Elemente beinhalten.

Z.B. Video, Audio oder auch ein Padlet an dem die Kurs Teilnehmer/innen arbeiten können.

Mehr zu "Textfeld" von Moodle.

Auf einer Textseite stellen Sie Inhalte für die Teilnehmer/innen zusammen. Die Seite kann Texte, Bilder, Audiodateien, Videos und Links enthalten.

Die Textseite ist einfacher zu bearbeiten als eine hochgeladene Datei. Bei der Nutzung von Mobilen Endgeräten kann der Inhalt besser dargestellt werden.

Alternativ: Umfangreiche Inhalte können mit dem Modul "Buch" auf mehrere Seiten verteilt und gegliedert werden.

Mehr zu "Textseite" von Moodle inkl. Video.

Wenn Sie eine größere Anzahl von Dateien in Ihrem Kurs bereitstellen möchten, legen Sie dafür ein Verzeichnis an. Laden Sie die Datei ins Verzeichnis und strukturieren Sie alles übersichtlich in Unterverzeichnissen.

Laden Sie mehrere Dateien als gepacktes ZIP-Archiv hoch und entdecken Sie sie im Verzeichnis. Auch eine Struktur mit Unterverzeichnissen bleiben beim Übertragern in ein Verzeichnis erhalten.

Einen detaillierten Einblick zu "Verzeichnis" bietet die Berner FH:

Aktivitäten

Lehrende stellen Fragen und verschiedene Antwortmöglichkeiten vor. Kann den Einstieg in die Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen fördern. Oder Studierende entscheiden so, welches Thema vertieft werden soll.  Abstimmungen machen zudem Meinungsbilder und Vorerfahrungen sichtbar.

Ergebnisse können direkt angezeigt oder später zusammengefasst werden. Details

Die Anwesenheitsaktivität ermöglicht Lehrenden während des Unterrichts die Anwesenheit der Studierenden zu dokumentieren. Der Anwesenheitsstatus kann auf „Anwesend“, „Abwesend“, „Verspätet“ oder „Entschuldigt“ gesetzt werden. Diese Statusbeschreibungen können individuell konfiguriert und erweitert werden. mehr

Studierende können einzeln oder in Gruppen Abgaben online als Kurztext, Datei oder auch Mahara-Portfolio (siehe hier) einreichen, die dann von Lehrenden ebenso online beurteilt werden können (Punkte und/oder Kommentar). Details

Achtung: Abgaben sind nur für Lehrende sichtbar, kein Peer Assessment möglich, auch kein Einblick in Lernergebnisse anderer.

Erstellt werden Fragebögen, die online beantwortet werden können. Wesentlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten als bei „Abstimmung“. Auch anonymisierte Beantwortung ist möglich. Ergebnisse können unmittelbar oder am Ende zusammenfassend angezeigt werden. Details auch in diesem Video.

Synchroner Austausch in einer Gruppe von 2 – 8 Personen mit Text, nicht anonym möglich, Dokumentation kann an alle Personen einer Lehrveranstaltung weitergeleitet werden.  Details.

Eine Datenbank ist einer Tabelle sehr ähnlich. Eingetragen werden können hier Bilder, Dateien, Links/URLs, Zahlen und Texte. Lehrende bzw. Lehrende gemeinsam mit Studierende entwickeln dort eine Struktur, der dann die verschiedenen Elemente zugeordnet und dort leicht wiedergefunden bzw. gefiltert werden können. Alle arbeiten dann gemeinsam an der selben Datenbank, wobei dies nicht snychron möglich ist. Einige Einsatzoptionen:

  • • Im Unterricht erstellte Aufgaben oder Projekte sehr übersichtlich vorstellen
  • • Digitales Archiv bzw. Sammlung von Materialien & Daten für den Unterricht
  • • Sammlungen von Informationen (Wissensbasis) als Grundlage für Projekte, Forschungsarbeiten, …
  • • (durchsuchbare) Austauschplattform für Hausarbeiten, Konzepte oder Ähnliches
  • • Kommentieren von Einträgen anderer Lernender und eigener Einträge (also auch Peer Assessment)

Hier noch mehr Informationen zur „Datenbank“ von Moodle und eine hilfreiche Beschreibung der Humboldt Universität Berlin. Hilfreich ist zudem dieses Erklärvideo der Hochschule für Wirtschaft & Recht (Berlin) sowie jenes der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschafften, das besonders die Nutzung der Datenbank in Gruppen beleuchtet.

Texte können kollaborativ sowie synchron online bearbeitet werden. mehr

Informationen von Lehrenden, Raum für Fragen, Dialog zwischen Lehrenden und Studierenden, Peer Learning (ist auch eine Option für die Abgabe von Arbeitsaufgaben, die dann alle einsehen und kommentieren könen!) mehr

Ein Modul, mit dem Peer Assessment umgesetzt werden kann. Bitte bei geplanter Nutzung mit SKILL Kontakt aufnehmen für eine Einschulung - aufgrund der sehr komplexen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Zum Hineinschnuppern in das Modul.

Ermöglicht es diverse Ressourcen auf Studierende zuzuteilen. Dabei können Präferenzen der Teilnehmenden berücksichtigt werden. Dazu gibt es zwei empfehlenswerte ausführliche Beschreibungen von Uni Bayreuth und HAW Landshut.

Ein Glossar ist eine Liste an Fachbegriffen und dazugehörigen Erklärungen, die in diesem Fall gemeinsam von Lehrenden und Studierenden bearbeitet wird (nicht synchron möglich). Beiträge können gegenseitig bewertet oder kommentiert werden.
Einige Einsatzoptionen:

  • • (Fach)Vokabellisten
  • • Literaturverzeichnis
  • • Gegenüberstellung konträrer Definitionen
  • • Auflistung von FAQ zur Lehrveranstaltung, zu einem Projekt, zu einem Thema.

Hier noch mehr Informationen zum „Glossar“ von Moodle, eine gute Anleitung der Uni Potsdam und im dazu ergänzenden eteachingKompass (didaktische Hinweise)

Studierende können sich selbstständig von dem/der Lehrenden erstellten Gruppen zuordnen, wobei sie sehen können, wer bei diesen schon beteiligt ist. mehr

Erstellen von interaktiven Lernmaterialien mit vielen verschiedenen Gestaltsoptionen, nicht nur für Videos mehr

Studierende können zu einem spezifischen Inhalt eine persönliche Rückmeldung auf Inhalte oder z. B. ein Lerntagebuch bekommen. mehr

Mit dieser Aktivität kann für eine Lehrveranstaltung ein Lernpfad für eine bestimmte Reihenfolge von Lernaktivitäten vorgegeben werden.  mehr

Erstellung von Fragebogen-Tests mit Multiple-Choice-Fragen. Die Fragen werden in der Moodle-Fragendatenbank gespeichert und können in anderen Offline- und Online-Tests wiederverwendet werden. Das Modul erstellt Frage- und Antwortbögen, die als PDF- oder DOCX-Dateien heruntergeladen werden können. Die ausgedruckten Antwortbögen füllen Studierenden aus, diese werden eingescannt und in das Moodle-System importiert. Bitte bei geplanter Nutzung mit SKILL Kontakt aufnehmen für eine Einschulung - aufgrund der sehr komplexen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. mehr

Mit diesem Modul können Studierende verschiedene Terminoptionen z. B. für eine geplante Präsenz- oder Online-Lehrveranstaltung bzw. eine Exkursion o. ä. angeboten werden. Die Auswahl kann sofort oder zusammenfassend dargestellt werden. mehr

Diese Aktivität unterstützt das Erlernen von umfangreichen Fragenkatalogen auf eine spielerische Weise, in der Studierende gegeneinander spielen können. Bitte bei geplanter Nutzung mit SKILL Kontakt aufnehmen für eine Einschulung - aufgrund der sehr komplexen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. mehr

Allen Spielen (z.B. „Kreuzworträtsel od. „Sudoku“) gemeinsam ist, dass die Fragen sowie das Design selbst gestaltet werden können. Auf spielerische Weise können so Inhalte vertieft und ausgetestet werden.

Studierende laden Dateien hoch und können entscheiden, ob die Inhalte für andere Teilnehmende sichtbar sind oder nicht. mehr

Einige Ähnlichkeiten zum Modul Befragung, aber noch stärker als Instrument zum Prüfen ausgelegt. 

Siehe dazu diese von SKILL erstellten Guides:

Ist eine Sammlung von untereinander verlinkten Seiten, die von allen gemeinsam bearbeitet werden können. mehr

Allerdings verspricht der Name mehr als er halten kann, nur sehr bedingt als Wiki einsetzbar.

Hier sammeln Studierende digitale Auszeichnungen für absolvierte Lernschritte und Arbeitsaufträge, so wird auch ein Überblick unterstützt und die Motivation gesteigert.

Erklärvideo und Hilfeseite von Moodle

Ist eine der Optionen, um stärker Game Based Learning Elemente in den eCampus zu integrieren.

Aktivitäten oder Materialien am eCampus können dieser Moodle-Aktivität zugeordnet werden. Für Studierende wird ihr jeweiliger Lernfortschritt sichtbar und wieviel an Aktivität noch offen ist.

Erklärvideo sowie Beschreibung nit Screen-Shots

Ist eine der Optionen, um stärker Game Based Learning Elemente in den eCampus zu integrieren.

Die Umsetzung verschiedener Lernschritte inkl. die Erfüllung von Arbeitsaufträgen wird wie in einem Computerspiel Levels zugeordnet. Studierende bekommen so einen spielerischen Überblick zu dazugewonnenen Erfahrungen.

Erklärvideo sowie schriftliche Erklärung

Ist eine der Optionen, um stärker Game Based Learning Elemente in den eCampus zu integrieren.

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